Montag, 11. Februar 2019

Woche für das Leben

Gestern gesehen: Einige Materialien sind online. Das Thema ist "Suizid". Intention heute: Die Telefonseelsorge soll bekannter gemacht werden.

Ursprünglich wurde die "Woche für das Leben" ja eingeführt, weil das Lebensrecht der Ungeborenen durch die Neufassung der §§ StGB 218 ff. deutlich beschänkt wurde. In 2017 gab es laut "destatis" 101.209 Abtreibungen, 20 davon mit kriminologischer Indikation (nach Vergewaltigung), 3911 mit medizinischer Indikation, also nicht ganz 4 %. Alle anderen mit "Beratungsregelung".

Suizide gibt es ca. 10.000 pro Jahr. Allerdings liegt die zahl der versuchten Suizide deutlich höher.

Mir gefällt die Wahl des Themas nicht. Warum?
  • Zum einen finde ich, dass die Kirchen in der ökumenischen "Woche für das Leben" deutlich Stellung zur aktuellen Abtreibungsdiskussion nehmen sollten.  
  • Zum anderen empfinde ich das Thema als bedrückend. In meiner Familie gab es einen (erfolgreichen) Suizid, zwei Jahre davor einen Versuch, bzw. dieser Mensch wurde rechtzeitig gefunden und ins Krankenhaus, später in die Psychiatrie gebracht. Da bin ich nicht "drüber weg", auch wenn es schon einige Jahr her ist. 
  • Als Jugendliche habe ich mich auch intensiv mit dem Thema beschäftigt - aber das Kapitel ist abgeschlossen. Damals war es ein Priester, unser Kaplan, der mir klar gemacht hat: "Du bist geliebt! Gott hat Dich geschaffen, er liebt dich, und er hat einen Plan für Dich. Du wirst gebraucht. Schau dich um und denk' nach, was Gott mit dir vorhaben könnte."

Ich denke, ich werde es in die Hand nehmen ... auch wenn der 2. Punkt noch weh tut.


Sonntag, 10. Februar 2019

Der Diakon predigt ...

und es ist gruselig.

Er hat "einen Text" aus dem Internet gefunden, der scheinbar das Evangelium nacherzählt. Er liest den Text vor, sagt ganz kurz, dass es eigentlich gar nicht so ist und setzt sich wieder.

Gab es einen Denkanstoß? Einen Impuls für die Woche? Wenn ja - dann ist mir das völlig entgangen.

Wenn er schon im Internet sucht, warum findet er dann nichts Gutes zu den Schrifttexten? Beispielsweise HIER?

Ein Gutes hat die schlechte Predigt ja: Ich habe mich noch einmal mit den liturgischen Texten des Tages intensiv auseinandergesetzt.

Mittwoch, 6. Februar 2019

???

Ich weiß nicht, was hier los ist. Jedes Mal, wenn ich diese Seite unangemeldet aufrufe, kommt ein "widgetserver" - und meinen Blog sehe ich nicht. Ätzend.

Edit 10.02.2019: Der Fehler scheint behoben. Ich habe ein paar "tote" Links entfernt.

Sonntag, 3. Juli 2016

Geisteszustand?

Habe neulich die Hörbücher aus dem Handschuhfach geholt, eins musste zurück in die Stadtbücherei, ein weiteres bereitgelegt zum Hören ...
  • Der Todesengel
  • Das Jesus Video
  • Die Teufelsbibel
Irgendwie lässt das tief blicken - oder auch nicht. Die ersten beiden sind jedenfalls enorm spannend, wenn sich auch der Inhalt ganz anders entwickelt, als ich nach dem Lesen auf der Rückseite der CD-Hüllen so vermutet hatte.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Danke

Danke für eine Freundin, die einfach mal anruft und sich verabreden will  - zur Sonntagsmesse.

Montag, 4. April 2016

traurig ...

In der religiösen Erziehung meinr Kinder habe ich versagt. Tochter betet nicht einmal mehr das Tischgebt mit, Söhnchen sagt, er hat mit der Kirche nichts mehr am Hut. Nur der Große, der war über die Ostertage in der Kirche - genau ein Mal, Ostermontag, weil er uns im Kirchenchor singen hören wollte.
*heul*

Samstag, 2. April 2016

Vorabendmesse

Morgen ist Erstkommunion, nicht bei uns, sondern in der Gemeinde "nebenan", im Nachbardorf, mit der wir uns die Priester teilen. Hier im Ort gibt es dann nur die Frühmesse, und die ist so früh, dass um die Zeit normalerweise erst mein Wecker klingelt.

Es war eine ganz mormale Messe - "nur" 6 Messdiener (nicht mehr 33 wie Ostersonntag ode 23 am Ostermontag), kein Weihrauch, aber immer noch österlich - festlich. Bei der Lesung fiel mir der leichte Dialekt-Anklang der Lektorin nicht auf. Sehr befremdlich fand ich allerdings den Zwischengesang (GL 322), Halleluja in FIS MOLL! Dann verlas der Diakon das Evangelium - die Dialekt-Einfärbung wurde deutlicher: "die Jünger die Düren verschlossen ..". Im Großen und Ganzen erschließt sich das ja aus dem Zusammenhang, außerdem ist dieses Evangelium ja alle Jahre wieder dasselbe.

Das lässt sich allerdings von den Fürbitten nicht sagen: "Für unsere Kommunionkinder: Bekleide sie mit Deiner Kraft!" oder hieß es vielleicht doch "Begleite" ? Des wisse mer ned ...

Bin halt Exil-Rheinländer mit schwäbischen Wurzeln im Bistum Würzburg.

Donnerstag, 18. Februar 2016

facebook ...

... verführt zur Oberflächlichkeit.

Jetzt habe ich ca. 200 (gefühlte) Kommentare zur gemeinsamen Erklärung vom Papst und dem Patriarchen Kyrill gelesen - aber noch nicht einen Blick auf das Dokument selbst geworfen.

Das muss ich dringend nachholen. - Sonntag vielleicht ...



Wie war das? Trägheit ist eine der Wurzelsünden ...

Dienstag, 29. Dezember 2015

Wie wir Katholiken so ticken ...

 Wie wir Katholiken so ticken, das habn sie nicht begriffen, die Kriminellen, die katholische Blogger mit dem Tode bedrohen.  Dabei hat einer der Bedrohten dies aus gegebenem Anlass sehr deutlich dargestellt. Werfür seinen Glauben stirbt, ist ein Märtyrer und wird als solcher die Herrlichkeit Gottes schauen. Unmittelbar.

Heilig. Subito. In dem Moment, in dem man für seinen Glauben stirbt. Was Besseres kann uns doch gar nicht passieren. Der Haken an der Sache sind allerdings die, die wir zurücklassen. Ehepartner, Kinder, Eltern, Freunde. Deshalb sollte man auch das Martyrium nicht anstreben - das wäre Sünde. Denn das Leben ist heilig, es kommt von Gott.

Und deshalb blogge ich hier weiter anonym.

Euch allen noch eine gesegnete Rest-Weihnachtszeit!

Donnerstag, 19. November 2015

Nicht zu fassen ...

Da machen Kriminelle Werbung für glo***.tv! Bisher war ich ja der Meinung, dass dieses frömmlerisch-kitschige Portal, wo sich gelegentlich auch Häretiker tummeln, keine Aufmerksamkeit verdient hat.

Was ist passiert? Zwei Blogger sind massiv bedroht worden; siehe hier und hier.Und warum? Weil sie gelegentlich einen Text bei glo***.tv publizieren.

Wenn das nicht mal 'ne gelungene Werbeaktion ist. In den nächsten Wochen werde ich mal diesen drei Seiten etwas mehr Aufmerksamkeit widmen.





Montag, 20. April 2015

Ärgernis

Unbedingt wollte ich es sehen, das Grabtuch von Turin. Termin war klar: Bis zum 16. August wird es ausgestellt, sagte kath.net (und auch andere Quellen, die ich auf die Schnelle nicht finde). Und jetzt entnehme ich der heutigen FAZ, dass die Ausstellung nur bis zum 24.06. dauert. Aber der Urlaub ist gebucht: Vom 1. bis zum 15. August in der Nähe von Turin.

Ich bin stinksauer.

Montag, 5. Januar 2015

Ein paar sehr weise Worte von Manfred Lütz:

Wir haben von unserer Geburt bis zu unserem Tod nur eine relativ kurze Zeit zu leben. Und da ist es doch schade, dass für manche Menschen gilt: Um den Tod zu vermeiden, nehmen sie sich das Leben, indem sie unwiederholbare Lebenszeit in Fitnessstudios und Wellnesseinrichtungen verbringen. Und dann liegen sie nachher auf dem Sterbebett, und es passiert nun unvermeidlich das, was sie mit all ihren Bemühungen immer vermeiden wollten. Wird sich dann nicht manch einer fragen: Hätte ich nicht mehr Zeit für meine Frau, für meine Kinder, für andere Menschen haben sollen, als immer bloß im Fitnessstudio herumzuhängen? In Wirklichkeit gilt: Wer den Tod verdrängt, verpasst das Leben. [...] Wenn Menschen aus Angst vor dem Tod nur noch mit hängender Zunge durch die Wälder rennen und ein Leben aus Verzicht und Kasteiung führen, wenn sie nur noch an sich selbst und ihre Gesundheit denken und sich kaum mehr für andere Menschen interessieren, dann wird es eiskalt in unserer Gesellschaft, denn die Gesundheitsreligion ist total egoistisch. Glücklich dagegen ist man mit anderen Menschen. So hat sich das Menschenbild zutiefst verändert. Wenn der gesunde Mensch der eigentliche Mensch ist, dann ist der kranke, vor allem der unheilbar kranke, der behinderte, ein Mensch zweiter oder dritter Klasse. Wer dagegen nicht in der Gesundheit seine Religion findet, sondern eine seriöse religiöse Grundlage hat, kann gelassener mit dem Leben und auch mit seiner Gesundheit umgehen. (Quelle) Recht hat er!

Samstag, 3. Januar 2015

Mein Jahresheiliger ist ...

Sie haben gezogen! Der/die Jahresheilige ist: Name: Heiliger Antonius von Padua Gedenktag*: 13. Juni Zitat: "Lege die heilige Theologie dar, jedoch so, dass weder in dir, noch in den Hörern der Heilige Geist ausgelöscht wird." (Franz v. Assisi an Antonius) Mögliche Aktion: Für die Lehrer der Universitäten beten. Eine, wie ich finde, sehr schöne Aktion von "Kirche in Not".

Sonntag, 14. Dezember 2014

Blos zwee Kinner inne Kersch!

"Nur zwei Kinder in der Kirche!" So beschwerte sich eine ältere Dame nach der Frühmesse um 9. Irgendwie hat sie nicht richtig hingeschaut. Stimmt es waren zwei Vorschulkinder da. Zusätzlich habe ich allerdings im Altarraum heute 13 Ministranten gezählt.

Freitag, 13. Juni 2014

Recht auf eine Straftat?

Es nervt. Es nervt total.
Erst die Lügen im Estrela-Bericht (der - Gott sei Dank - verhindert werden konnte) und dann die Lügen in den Stellungnahmen der LINKEN.
Immer wieder liest man dieselben Stereotype:
"Sexuelle und reproduktive Rechte sind Menschenrechte"
oder
"Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und Entscheidung über den eigenen Körper" 
was dann explizit ausfomuliert lautet:
"kostenfreien und sicheren Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheitsversorgung [...], was konkret bedeutet, [...] eine Schwangerschaft abzubrechen und kostenlos Verhütungsmittel zu erhalten" (Quelle)
Dann werfe ich einfach mal einen Blick ins StGB (Strafgesetzbuch) und lese unter § 218 folgendes
(1) Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 
  Der zitierte Absatz des Paragraphen befindet sich übrigens bei den "Straftaten gegen das Leben".

Mittwoch, 16. April 2014

"echt jetzt?"

Sushi am Karfreitag ...
das geht nicht wikrlich mit "katholisch" zusammen?

Dienstag, 4. März 2014

Miese Presse

Titel des online-Artikels, den ich nun wirklich nicht verlinken werde, ist

"Warum Benedikt XVI. wirklich zurücktrat"

Was dann folgt, sind nichts als Spekulationen und Vorurteile.
"so weit man das rekonstruieren kann"
"anscheinend"
"darum wird er gewusst haben"
"und war vermutlich"
"Es ist nicht unwahrscheinlich"

Wenn man keine Fakten hat, erfindet man halt welche.  Qualitätsjournalismus vom Feinsten.

Freitag, 8. November 2013

Pressemeldungen

Alle schreiben jetzt über die Linke und St. Martin. Bischof Franz-Peter hat erst mal Ruhe. Gott sei Dank.

Samstag, 2. November 2013

Allerheiligen - Allerseelen

Mittwoch: Chorprobe, trotz der "Allerheiligenferien", denn wir sollen an Allerheiligen singen. Anschließend sitzten wir noch gemüthlich bei einem Glas Wein beisammen. Es werden Anekdoten erzählt- ich bin zwar dabei, gehöre aber nicht dazu. Die Namen der einheimischen Originale sagen mir nicht viel. Zugezogen halt.

Allerheiligen: Ein Wortgottesdienst in der Aussegnungshalle des Friedhofs, mitgestaltet von unserem kleinen Chor. Gräbersegnung.Es ist seltsam, bei fremden Gräbern zu stehen. Aber "unsere" Toten liegen nun mal nicht auf dem Friedhof bei uns im Ort, ja, nicht einmal im selben Bundesland. Je nachdem, wessen Grab man besuchen würde, hätte man eine bis fünf Stunden Autofahrt zu bewältigen ...

Allerseelen: Auf dem Altar wurden die Kerzen entzündet, für jeden Verstorbenen aus dem Ort eine. Siebzehn insgesamt; die Namen werden vorgelesen. Einen von ihnen kannte ich - alle anderen nicht. Es reicht nicht, irgendwo zehn Jahre zu wohnen - irgendwie bin ich immer noch fremd.

Dennoch gibt es eine gemeinsame Heimat: Unsere Kirche. Der Herr im Tabernakel, das ewige Licht. Die gemeinsame Feier der Heiligen Messe. Selbst, wenn der Organist zur Kommunion - an Allerseelen (!) - Variationen über "Ihr Kinderlein kommet" anstimmt. Gott ist unser Vater - und wir seine Kinder, die lebenden und die Verstorbenen.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Gott sei Dank!

Eben erreicht mich eine Pressemitteilung per Mail:

Münster, den 22.10.13

Positives Signal aus dem Europaparlament

Umstrittener Estrela-Bericht zu „Sexuellen und reproduktiven Rechten und Gesundheit“ wird heute überraschend eindeutig vom Europaparlament zurückgewiesen

Die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr nimmt dazu in Münster Stellung:

„Nach einer sehr lebhaften und kontroversen Plenarsitzung wurde heute der Estrela-Bericht mit einer Mehrheit von 351 zu 319 (bei 18 Enthaltungen) seitens der Europa-Abgeordneten in den federführenden Frauen-Ausschuss zurückverwiesen. Damit bewiesen die EU-Abgeordneten, dass die Beschlussvorlage des Berichtes unter der Leitung der portugiesischen Abgeordneten Estrela in der jetzigen inhaltlichen Gestaltung einer Abstimmung durch das Plenum unwürdig ist. Frau Estrela und ihre Mitstreiter zeigten sich von dieser unerwarteten Niederlage mehr als überrascht.
Durch ein klares, kritisches Votum zeichneten sich erfreulicherweise die CDU/CSU-Abgeordneten aus, denen wir dafür sehr danken.

Familien- und Lebensschutzinitiativen in allen EU-Mitgliedsstaaten hatten massiv gegen die Berichtsvorlage protestiert. Unter anderem waren Vertreter der EU-Bürgerinitiative „On of us“ und auch Mitglieder der Christdemokraten für das Leben gestern in Straßburg vor dem Parlament mit einer unüberhörbaren Demonstration aktiv. Diese europaweiten, spontanen Proteste und die schnelle Aufklärung über die tatsächlichen Inhalte des Berichtes zeigen nun erste Wirkung. Der Frauenausschuss muss sich nun erneut mit diesem Bericht beschäftigen.
Die Annahme eines neuen Berichts wird nun unwahrscheinlicher,  Ende Mai 2014 wird ein neues Parlament gewählt.
Den Ausschuss-Mitgliedern bleibt auch freigestellt, die Aussetzung der Prozedur bis auf weiteres zu entscheiden, also den Bericht in dieser Legislaturperiode nicht mehr weiterzuverfolgen.  

Das ganze Procedere sowie der Inhalt des EU-Berichts stellt den Versuch dar, politischen Druck zur Anerkennung eines "Rechts auf Abtreibung" aufzubauen.  Darüber kritisch aufzuklären und dafür neue Sensibilität in die Öffentlichkeit und das Parlament zu tragen, ist unser erstes gemeinsames Protestziel gewesen. In dieser Richtung werden wir weiter mit allen in Europa zusammenarbeiten, denen der Schutz der Familie, der Kinder und der Ungeborenen besonders am Herzen liegt.“

Anbei finden Sie einige Impressionen vom Protest am 22.10. 2013 in Straßburg.

http://charismatismus.wordpress.com/2013/10/21/foto-bericht-blitz-demo-pro-e
lternrecht-und-lebensschutz-in-strasburg/
 

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Mit freundlichen Grüßen

Odila Carbanje

CDL - Christdemokraten für das Leben



FÜSSCHEN-KAMPAGNE: MARSCH FÜR DAS LEBEN FÜSSCHEN 10 WOCHEN NACH DER EMPFÄNGNIS

Was Jesus auch nicht sagte: