Posts mit dem Label Heilige werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Heilige werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 5. Juni 2021

Alfred Delp

Seine Exzellenz, Kardinal Reinhard Marx zitiert  - anläßlich seines Rücktrittsgesuchs den Märtyrer Alfred Delp.

Original: "Die Kirchen scheinen sich durch die Art ihrer historisch gewordenen Daseinsweise selbst im Weg zu stehen. Ich glaube, überall da, wo wir uns nicht freiwillig um des Lebens willen von der Lebensweise trennen, wird die geschehende Geschichte uns als richtender und zerstörender Blitz treffen. Das gilt sowohl für das persönliche Schicksal des einzelnen kirchlichen Menschen wie auch für die Institutionen und Brauchtümer. Wir sind trotz aller Richtigkeit und Rechtgläubigkeit an einem toten Punkt.
Die christliche Idee ist keine der führenden und gestaltenden Ideen dieses Jahrhunderts. Immer noch liegt der ausgeplünderte Mensch am Wege. Soll der Fremdling ihn noch einmal aufheben? Man muss, glaube ich, den Satz sehr ernst nehmen: Was gegenwärtig die Kirche beunruhigt und bedrängt, ist der Mensch. Der Mensch außen, zu dem wir keinen Weg mehr haben und der uns nicht mehr glaubt. Und der Mensch innen, der sich selbst nicht glaubt, weil er zu wenig Liebe erlebt und gelebt hat.
Man soll deshalb keine großen Reformreden halten und keine großen Reformprogramme entwerfen, sondern sich an die Bildung der christlichen Personalität begeben und zugleich sich rüsten, der ungeheuren Not des Menschen helfend und heilend zu begegnen."

Marx: "Heiliger Vater,
ohne Zweifel geht die Kirche in Deutschland durch krisenhafte Zeiten. Natürlich gibt es dafür – auch über Deutschland hinaus weltweit – viele Gründe, die ich hier nicht im Einzelnen ausführen muss. Aber die Krise ist auch verursacht durch unser eigenes Versagen, durch unsere Schuld. Das wird mir immer klarer im Blick auf die katholische Kirche insgesamt, nicht nur heute, sondern auch in den vergangenen Jahrzehnten. Wir sind – so mein Eindruck – an einem gewissen „toten Punkt“, der aber auch, das ist meine österliche Hoffnung, zu einem „Wendepunkt“ werden kann. Der „österliche Glaube“ gilt doch auchfür uns Bischöfe in unserer Hirtensorge: Wer sein Leben gewinnen will, wirdes verlieren; wer es verliert, wird es gewinnen! 

Seit dem letzten Jahr denke ich intensiver darüber nach, was das auch für mich persönlich bedeutet und bin – durch die Osterzeit ermutigt – zu dem Entschluss gekommen, Sie zu bitten, meinen Verzicht auf das Amt des Erzbischofs von München und Freising anzunehmen."

Samstag, 15. Februar 2020

Heute: Der Gedenktag der 21 koptischen Märtyrer

Enthauptet in Libyen von den Mördern des daesh. Bittet für uns!

Mittwoch, 1. Januar 2020

Jahresheiliger

Eben habe ich meinen Jahresheiligen gezogen:


Der gefällt mir. Eine gute Aktion von "Kirche in Not".

Donnerstag, 1. August 2019

Dienstag, 25. Juni 2019

Hochfest!

Johannes der Täufer.
Mit Gloria, Weihrauch, Predigt und allem drumrum. Hat gut getan.

Montag, 27. Mai 2019

St. Bruno - Bistumsheiliger

Dom Würzburg
Die Abendmesse im Nachbarort war mit einer kleinen Prozession zu einer Kapelle verbunden - dort war ich nie zuvor. Eine hübsche kleine Kapelle. Der Zelebrant ging auf den Heiligen Bruno ein, einen unserer Bistumsheiligen. Auch von ihm hatte ich noch nichts gehört - er ist der Erbauer unseres Würzburger Domes. Und von dem kenne ich auch nur die Fassade mit den beiden Türmen (Bildquelle), die ist nämlich auf dem Sterbebildchen meines (von mir sehr geschätzten) früheren Chefs vorne drauf. Nachdem er unsere Firma verlassen hatte, war er einige Zeit als ehrenamtlicher Führer im Dom tätig. Irgendwie habe ich es nie geschafft, in der Zeit nach Würzburg zu kommen, und danach auch nicht.

Es ist eine Schande - weder kenne ich die Kapellen, Kirchlein und Bildstöcke in der unmittelbaren Umgebung, noch unseren Dom. Dabei gehören wir seit 1993 zum Bistum Würzburg, seit über 25 Jahren. Den Dom zu Fulda habe ich immerhin drei Mal besucht, wobei wir nur knapp zwei Jahre diesem Bistum angehört haben. Immerhin - allerdings war Bischof Johannes Dyba damals auch eine zeitlang mein Arbeitgeber.

Aachener Dom "Auferstehung"
Meinen "Heimatdom" in Aachen kenne ich dagegen recht gut und mag ihn sehr. Es ist halt auch ein großer Unterschied, ob man quasi im selben Dekanat wohnt und im Dom zahlreiche Gottesdienste (auch Schulgottesdienste) mitfeiern kann oder ob die Bischofsstadt über eine Autostunde entfernt ist. 1986, während der Heiligtumsfahrt und des Katholikentages hatten wir unsere standesamtliche Trauung - im Standesamt, aber mit Blick auf den Dom und Posaunenchor vom Festgottesdienst auf dem Katschhof.
Dr. Klaus Hemmerle, Bischof zu Aachen
Den Aachener Dom besuche ich nach Möglichkeit jedes Mal, wenn ich wieder zurück komme, und auch die Gräber meiner Bischöfe. Man erreicht sie, wenn man durch die "Sieben-Schmerzen-Kapelle" hindurch geht, unter der "Auferstehung" hindurch. Weihbischof Josef Buchkremer, der mich gefirmt hat und Bischof Klaus Hemmerle, der mir damals (was ich nicht wußte - entgegen dem damals geltenden Kirchenrecht) erlaubt hat, Messdiener zu werden. Sehr wahrtscheinlich bin ich nächstes Jahr (2020) wieder dort - und hoffentlich auch 2021 zur Heiligtumsfahrt, die allerdings voraussichtlich nicht mit unserem 35. Hochzeitstag zusammenfällt.

Allerdings sollte ich - bevor ich wieder nach Aachen fahre - auch endlich einmal unseren Würzburger Dom besuchen. Das nehm' ich mir fest vor.


Mittwoch, 22. Mai 2019

Heilige der Unmöglichkeit

Auf die Tagesheilige verwies unser Pater am Ende der Heiligen Messe:
Wenn uns etwas unmöglich erscheint, sollen wir die Heilige Rita um ihre Fürsprache bitten. Ein weiterer Heiliger, auf dessen Fürsprache Unmögliches Wirklichkeit werde, sei der Apostel Judas Thaddäus, der in der syrischen Kirche heute im Heiligenkalender steht.

Donnerstag, 16. Mai 2019

Tagesheiliger Pumuckl

Irgendjemand hat mal behauptet, dass "Pumuckl" sich von Nepomuk herzleitet, genauer, vom Heiligen Johannes aus dem Ort Pomuk (Tschechien), der heute Nepomuk heißt.

Der Legende nach wurde der Heilige von einer Brücke in die Moldau gestürzt, weil er das Beichtgeheimnis nicht brechen wollte. Eine Kurzfassung der Geschichte und der Legende gibt es hier: LINK.

Angeblich wurde Johannes Nepomuks Leichnam im Fluss gefunden, weil Licht von ihm ausging. Jedes Jahr lädt daher die Ackermann-Gemeinde Würzburg zusammen mit den verschiedensten Mitveranstaltern zur traditionellen St.-Johannes-Nepomuk-Feier in die Neumünsterkirche ein.



Die Nepomuk-Feier beinhaltet einen Festgottesdienst, eine Lichterprozession zu der Heiligenfigur auf der Alten Mainbrücke und ein Lichterschwimmen auf dem Main. Das Lichterschwimmen geht auf einen alten Brauch zurück: Die Lichter sollen an die Überlieferung erinnern, die berichtet, blinkende Lichter auf den Wellen hätten jene Stelle in der Moldau angezeigt, an der Johannes Nepomuk ertränkt im Wasser lag. Die Lichter werden von der Fischerzunft Würzburg im Fluss ausgesetzt und von der Wasserwacht Würzburg wieder eingesammelt  (Quelle).

Und in unserer Nachbargemeinde gibt es auch eine Johannes-Nepomuk-Statue am Seitenaltar:
Wenn ich die Zeit finde (und die Kamera dabei habe) gibt's demnächst vielleicht ein besseres Bild.

Sonntag, 5. Mai 2019

Petrus

Eine großartige Predigt meines Beichtvaters zum heutigen Evangelium Joh 21, 1-19. Es geht um Petrus, useren ersten Papst. Zunächst stellt die Predigt - sehr lebendig vorgetragen mit einem Einschlafpotential nahe Null - dieses Evangelium in einen größeren zeitlichen Zusammenhang:

Jesus fragt die Apostel, für wen ihn die Menschen hielten, und Petrus bekennt: "Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. " (Mt. 16,16). Daraufhin verleiht Jesus ihm den Namen Petrus (griech. πέτρα "Fels") und macht ihn zu dem Felsen, auf dem er - Jesus - die Kirche aufbauen wird; verleiht ihm Binde- und Lösegewalt. Dieser selbe Petrus aber ist es, der Jesus drei Mal verleugnet - "nein, den kenne ich nicht" - und dann kräht der Hahn (Mt 26,74-75).
Das war vorher, das heutige Evangelium ist danach, nach der Auferstehung. Und was tut Jesus? Statt den treulosen Petrus rauszuschmeißen und davonzujagen, fragt Jesus ihn, ob er ihn liebe. Drei Mal die Frage, drei Mal das"Ja" des Petrus und drei Mal der Auftrag, die Lämmer bzw. die Schafe zu weiden. Damit ist der dreimalige Verrat aus der Welt.



Dann wird das "Rätsel" des Evangeliums gelöst und elegant die Verbindung zu den heutigen Päpsten geschlossen:

Das Schicksal, das den Petrus erwartet ("ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst. Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen werde."), ist die Kreuzigung in Rom; als einer der ersten Märtyrer unter Kaiser Nero. Über dem Grab wird von Kaiser Konstantin der erste Petersdom errichtet.
Direkt nach ihrer Wahl steigen die Päpste die Treppe neben dem Altar hinab, um dort, am Grab des Apostels zu beten, dass sie den Auftrag des Herrn "weide meine Lämmer" getreu ausführen.


Abschließend verweist die Predigt auf die jeweils eigene Weise der letzten Päpste, dies umzusetzen: Der Heilige Johannes Paul II  als Weltreisender,  Papst Benedikt in seinen Schriften "als größter Kirchenlehrer seit Thomas von Aquin" und heute Franziskus mit seinen Enzykliken "laudato si" und "lumen fidei". Und die "Hausuafgabe" für die Gottesdienstbesucher ist das Lesen der Enzykliken. Amen.

 
Und damit fühle ich mich gerade ein ganz klein wenig überfordert ... es gelingt mir ja nicht einmal, den EINEN Satz von Papst Johannes XXIII. für mein Leben umzusetzen: "Giovanni, nimm dich nicht so wichtig". Dennoch: Ich bin dankbar für solche Predigten, die mir die Heilige Schrift auslegen, mich den Glauben lehren, zu Herzen gehen und den Horizont weiten. deo gratias!

Mittwoch, 20. März 2019

Gedanken zur Fastenzeit

»Buße heißt, den Stundenplan genau zu erfüllen, den du dir vorgenommen hast, auch wenn das dem Leib widerstrebt oder wenn deine Gedanken in utopische Träume flüchten möchten. Buße heißt, zur festgesetzten Zeit aufzustehen. Buße heißt auch, eine schwierige, mühevolle Arbeit nicht ohne Grund auf später zu verschieben.
Zur Buße gehört, daß du deine Pflichten gegen Gott, gegen deine Mitmenschen und gegen dich selbst miteinander zu vereinbaren verstehst, indem du dich so forderst, daß du die nötige Zeit für die jeweilige Aufgabe findest. Du bist ein Büßer, wenn du dich der für das Gebet eingeplanten Zeit in Liebe unterwirfst, magst du dich auch erschöpft, lustlos oder innerlich kalt fühlen.
Buße heißt, ein Höchstmaß an Nächstenliebe im Umgang mit deinen Mitmenschen zu zeigen, ganz besonders denen gegenüber, die dir nahestehen. Buße heißt, zartfühlend zu sein mit den Trauernden, den Kranken, den Leidgeprüften und geduldig mit Menschen, die dir lästig fallen oder ungelegen kommen. Buße heißt, daß wir unsere Planungen umwerfen oder verschieben, wenn die Umstände es erfordern, und vor allem, wenn dies den guten, vernünftigen Anliegen unserer Mitmenschen zugute kommt.
Zur Buße gehört, daß wir mit guter Laune den tausend kleinen Widerwärtigkeiten des Alltags begegnen; daß wir unsere Beschäftigung nicht aufgeben, auch wenn der freudige Schwung des Anfangs sich nicht mehr einstellen will; daß wir dankbar essen, was auf den Tisch kommt, und uns diesbezüglich Extravaganzen versagen.
Für die Eltern und überhaupt für alle, die eine leitende oder erzieherische Aufgabe haben, bedeutet Buße, daß sie zurechtweisen, wenn es nötig ist, nachdem sie die Art des Fehlers und die persönlichen Voraussetzungen dessen, dem sie helfen wollen, berücksichtigt haben, ohne sich von albernen und sentimentalen subjektiven Erwägungen beirren zu lassen.
Der Geist der Buße führt dazu, daß wir uns nicht von Kolossalgemälden zukünftiger Pläne fesseln lassen, an denen wir innerlich mit genialem Pinsel arbeiten möchten. Wie freut sich Gott, wenn wir es fertigbringen, auf das Gekritzel und Gestrichel eines kleinen Gernegroß zu verzichten und ihm Pinselführung und Farbtöne zu überlassen.«

J. Escriva

Dienstag, 29. Dezember 2015

Wie wir Katholiken so ticken ...

 Wie wir Katholiken so ticken, das habn sie nicht begriffen, die Kriminellen, die katholische Blogger mit dem Tode bedrohen.  Dabei hat einer der Bedrohten dies aus gegebenem Anlass sehr deutlich dargestellt. Werfür seinen Glauben stirbt, ist ein Märtyrer und wird als solcher die Herrlichkeit Gottes schauen. Unmittelbar.

Heilig. Subito. In dem Moment, in dem man für seinen Glauben stirbt. Was Besseres kann uns doch gar nicht passieren. Der Haken an der Sache sind allerdings die, die wir zurücklassen. Ehepartner, Kinder, Eltern, Freunde. Deshalb sollte man auch das Martyrium nicht anstreben - das wäre Sünde. Denn das Leben ist heilig, es kommt von Gott.

Und deshalb blogge ich hier weiter anonym.

Euch allen noch eine gesegnete Rest-Weihnachtszeit!

Freitag, 8. November 2013

Pressemeldungen

Alle schreiben jetzt über die Linke und St. Martin. Bischof Franz-Peter hat erst mal Ruhe. Gott sei Dank.

Samstag, 2. November 2013

Allerheiligen - Allerseelen

Mittwoch: Chorprobe, trotz der "Allerheiligenferien", denn wir sollen an Allerheiligen singen. Anschließend sitzten wir noch gemüthlich bei einem Glas Wein beisammen. Es werden Anekdoten erzählt- ich bin zwar dabei, gehöre aber nicht dazu. Die Namen der einheimischen Originale sagen mir nicht viel. Zugezogen halt.

Allerheiligen: Ein Wortgottesdienst in der Aussegnungshalle des Friedhofs, mitgestaltet von unserem kleinen Chor. Gräbersegnung.Es ist seltsam, bei fremden Gräbern zu stehen. Aber "unsere" Toten liegen nun mal nicht auf dem Friedhof bei uns im Ort, ja, nicht einmal im selben Bundesland. Je nachdem, wessen Grab man besuchen würde, hätte man eine bis fünf Stunden Autofahrt zu bewältigen ...

Allerseelen: Auf dem Altar wurden die Kerzen entzündet, für jeden Verstorbenen aus dem Ort eine. Siebzehn insgesamt; die Namen werden vorgelesen. Einen von ihnen kannte ich - alle anderen nicht. Es reicht nicht, irgendwo zehn Jahre zu wohnen - irgendwie bin ich immer noch fremd.

Dennoch gibt es eine gemeinsame Heimat: Unsere Kirche. Der Herr im Tabernakel, das ewige Licht. Die gemeinsame Feier der Heiligen Messe. Selbst, wenn der Organist zur Kommunion - an Allerseelen (!) - Variationen über "Ihr Kinderlein kommet" anstimmt. Gott ist unser Vater - und wir seine Kinder, die lebenden und die Verstorbenen.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Sehr berührend

Sehr berührend finde ich diesen Artikel:
"Michel-Marie Zanotti-Sorkine, ein Pfarrer im Talar mitten in Marseille"
und das darin eingebettete Video.

Freitag, 5. November 2010

Am Allerheiligentag ...

Am Allerheiligentag war es noch nicht klar, sind es "nur" 30 Opfer oder mehr? Inzwischen wird die Zahl der Opfer wohl feststehen, und auch die der Täter.

Wovon ich spreche? Von einem Attentat fanatischer Moslems auf eine Kirche in Bagdad während der Heiligen Messe. Sie sind in Ausübung ihrer Religion gestorben, wurden wegen ihres Glaubens getötet.

Ihr Heiligen Märtyrer von Bagdad, bittet für uns!

Dienstag, 11. Mai 2010

Band 2 ist fertig

Wie hier nachzulesen, ist der zweite Band der Jesus-Biographie fertig. Mein Buchhändler bekommt gleich eine Mail.

Freitag, 19. März 2010

Alles Gute zum Namenstag,

das wünsche ich allen Josefs, Josefas und Josefinen - und ganz besonders unserem Heiligen Vater!

Sonntag, 31. Januar 2010

Noch ein Lieblingsheiliger

In diesem Jahr verteilen sich, wie mir scheint, meine Lieblingshieligen auf die Sonntage: Heute ist der Gedenktag des Hl. Johannes "Don Bosco". Um mehr über ihn zu erfahren, empfehle ich die Seite des Tagesheiligen oder auch das Kirchenlexikon
Wenn ich mir viele der heutigen Kinder und Jugendlichen anschaue, dann braucht auch unsere Zeit Heilige wie ihn. Nur, dass sie die die Kinder nicht auf der Straße "absammeln" müssten, sondern vor den Fernsehern und Computer-Monitoren. Zu viele Kinder werden heute von Dieter Bohlen & Co. erzogen, statt von liebevollen Pädagogen, wie er einer war.
 Heiliger Johannes, bitte für uns - und für unsere Kinder!

Das bekannteste Zitat des Hl. Johannes (Giovanni) Bosco:
„Das Beste, was wir auf der Welt tun können, ist: Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen.“
Bildquelle: Heiligenlexikon

Sonntag, 24. Januar 2010

Franz von Sales ...

... Gedenktag ist heute. Auf der Seite seiner Gemeinschaft heißt es:

Franz von Sales (1567 ‑ 1622) war einer der ersten, der die Frömmigkeit für Laien in der Welt wieder entdeckte. Für die Familien, für die gebildeten und für die einfachen Menschen, bei Hofe, in den Kasernen und in allen anderen Berufen.
Diese "allgemeine Berufung zur Heiligkeit" ist das große Anliegen von Franz von Sales. Er wird nicht müde, daran zu erinnern, dass es unabdingbare Verpflichtung aller Christen ist, nach der ihren Lebensumständen gemäßen Heiligkeit zu streben.


Als ich diesem Gedanken zum ersten Mal begegnete, hat es mich fast umgehauen: Heiligkeit ist etwas, das jede(r) für sich anstreben kann; Heiligkeit ist nicht nur irgendwelchen zeitlich und räumlich Äonen entfernten Aposteln oder Märtyrern der ersten Jahrhunderte vorbehalten; nein, es ist ein Thema, was mich persönlich etwas angeht.

Die Heiligengeschichten meiner Kindheit hatten da einen ganz anderen Eindruck hinterlassen: Entweder bedurfte es des direkten Kontaktes mit dem Herrn, wie er den Aposteln, der Gottesmutter und sogar der dämonenbesessenen Sünderin Maria M. geschenkt wurde; oder aber eines überragenden Heldenmutes, wie beim Hl. Tarcisius, St. Katharina von Alexandria oder St. Maria Goretti. Allenfalls - so meine Vorstellung - konnte man Heiligkeit noch durch extremste Armut oder Entsagungen - wie Giovanni Bernadone ("Franz" von Assisi) oder Elisabeth von Ungarn/Thüringen - erlangen. Aber so eine "wandelnde Katastrophe" (Originalzitat meiner Klassenlehrerin) wie ich? Keine Chance.

Und dann das: Auch von mir ist Heiligkeit verlangt. Im Alltag. Bei der Arbeit. In der Familie. Unglaublich. Aber der Heilige Franz von Sales ist nicht der Einzige, der diese Botschaft für mich hatte: In den Worten des Hl. Josefmaria Escriva tauchte sie wieder auf. Und wieder tauchte diese Botschaft auf, als ich zufällig über eine Predigt von Johannes-Paul II stolperte. Heiligkeit: Das ist eine ganz schön heftige Anforderung. "tough job", wie man so schön "neudeutsch" sagt.

Aber: Jeder ist gerufen. Also: let's go! Los geht's! Machen wir uns auf die Socken. Danke für den Ruf, Heiliger Franz.

FÜSSCHEN-KAMPAGNE: MARSCH FÜR DAS LEBEN FÜSSCHEN 10 WOCHEN NACH DER EMPFÄNGNIS