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Samstag, 14. November 2020

Ein Wink mit dem Zaunpfahl?

 Heute Nachmittag kam dies im "Kollegen-Chat":


Aus der heutigen Vesper (Psalm 141):

1 Ein Psalm Davids. HERR, ich habe dich gerufen, eile mir zu Hilfe! Höre auf meine Stimme, wenn ich zu dir rufe!  3 HERR, stelle eine Wache vor meinen Mund, behüte das Tor meiner Lippen! 4 Neige mein Herz nicht zum bösen Wort, damit ich nicht frevlerische Taten verübe zusammen mit Männern, die Unrecht tun, damit ich nicht koste von ihren Genüssen! 5 Schlägt mich ein Gerechter, ist es Liebe,/ weist er mich zurecht, ist es Salböl, das mein Haupt nicht verweigert. Ja, immer noch bete ich für sie trotz ihrer Bosheit.

Okay, ich werde mich dazu nicht weiter äußern. 😇

Und aus der heutigen (eigentlich morgigen - Vorabend-) Messe:

Lesung aus dem Buch der Sprichwörter.

10 Eine tüchtige Frau, wer findet sie? Sie übertrifft alle Perlen an Wert.
11 Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie und es fehlt ihm nicht an Gewinn.
12 Sie tut ihm Gutes und nichts Böses alle Tage ihres Lebens.
13 Sie sorgt für Wolle und Flachs und arbeitet voll Lust mit ihren Händen.
19 Nach dem Spinnrocken greift ihre Hand, ihre Finger fassen die Spindel.
20 Sie öffnet ihre Hand für den Bedürftigen und reicht ihre Hände dem Armen.
30 Trügerisch ist Anmut, vergänglich die Schönheit, eine Frau, die den HERRN fürchtet, sie allein soll man rühmen.
31 Gebt ihr vom Ertrag ihrer Hände, denn im Stadttor rühmen sie ihre Werke!

Also gut, ich spinne nicht, aber ich sollte mich mal um die Schmutzwäsche kümmern ...

Samstag, 1. Juni 2019

Der Mai ist vorbei

und die letzten Schnittlauchblüten sind auch schon ziemlich "hinüber".

Sonntag, 7. April 2019

Was Jesus nicht sagte


Joh 8, 1-11
Jesus aber ging nach dem Ölberg. Frühmorgens aber kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm; und er setzte sich und lehrte sie. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber bringen eine Frau, die beim Ehebruch ergriffen worden war, und stellen sie in die Mitte und sagen zu ihm: Lehrer, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. In dem Gesetz aber hat uns Mose geboten, solche zu steinigen. Du nun, was sagst du? Dies aber sagten sie, ihn zu versuchen, damit sie etwas hätten, um ihn anzuklagen. Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie aber fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Und wieder bückte er sich nieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber dies hörten, gingen sie, einer nach dem anderen, hinaus, angefangen von den Älteren; und er wurde allein gelassen mit der Frau, die in der Mitte stand. Jesus aber richtete sich auf und sprach zu ihr: Frau, wo sind sie? Hat niemand dich verurteilt? Sie aber sprach: Niemand, Herr. Jesus aber sprach zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr!

Freitag, 8. März 2019

Was Jesus nicht dachte ...


Evangelium
Mt 9, 14-15
Wenn ihnen der Bräutigam genommen sein wird, dann werden sie fasten
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit kamen die Jünger Johannes des Täufers zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten? Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein; dann werden sie fasten.

Samstag, 2. April 2016

Vorabendmesse

Morgen ist Erstkommunion, nicht bei uns, sondern in der Gemeinde "nebenan", im Nachbardorf, mit der wir uns die Priester teilen. Hier im Ort gibt es dann nur die Frühmesse, und die ist so früh, dass um die Zeit normalerweise erst mein Wecker klingelt.

Es war eine ganz mormale Messe - "nur" 6 Messdiener (nicht mehr 33 wie Ostersonntag ode 23 am Ostermontag), kein Weihrauch, aber immer noch österlich - festlich. Bei der Lesung fiel mir der leichte Dialekt-Anklang der Lektorin nicht auf. Sehr befremdlich fand ich allerdings den Zwischengesang (GL 322), Halleluja in FIS MOLL! Dann verlas der Diakon das Evangelium - die Dialekt-Einfärbung wurde deutlicher: "die Jünger die Düren verschlossen ..". Im Großen und Ganzen erschließt sich das ja aus dem Zusammenhang, außerdem ist dieses Evangelium ja alle Jahre wieder dasselbe.

Das lässt sich allerdings von den Fürbitten nicht sagen: "Für unsere Kommunionkinder: Bekleide sie mit Deiner Kraft!" oder hieß es vielleicht doch "Begleite" ? Des wisse mer ned ...

Bin halt Exil-Rheinländer mit schwäbischen Wurzeln im Bistum Würzburg.

Samstag, 3. Januar 2015

Mein Jahresheiliger ist ...

Sie haben gezogen! Der/die Jahresheilige ist: Name: Heiliger Antonius von Padua Gedenktag*: 13. Juni Zitat: "Lege die heilige Theologie dar, jedoch so, dass weder in dir, noch in den Hörern der Heilige Geist ausgelöscht wird." (Franz v. Assisi an Antonius) Mögliche Aktion: Für die Lehrer der Universitäten beten. Eine, wie ich finde, sehr schöne Aktion von "Kirche in Not".

Samstag, 19. Oktober 2013

Limburger



Mein Kind sagt dazu "Stinkekäse". Gut mit dunklem Graubrot und einem kühlen Bier (oder auch zwei ...).

Donnerstag, 5. Juli 2012

Priestermangel

Neulich, nach der Heiligen Messe, auf dem Kirchvorplatz, habe ich mal wieder die Beahuptung vom "Priestermangel in Deutschland" gehört. Jetzt wollte ich doch einfach mal prüfen, was an dieser Behauptung dran ist. Also habe ich mir mal die Zahlen von wikipeidia abgegriffen und nebeneinander gestellt: "Mein" deutsches Bistum (Würzburg) und unser Partnerbistum in Tansania (Mbinga). Hier erst mal die nackten Zahlen:
 
Diözese Würzburg Diözese Mbinga (Tansania)
Fläche in km² 8.532 11.400
Katholiken 837.068 392.871
Priester 588 63

So, was heißt das jetzt? Das Bistum Würzburg ist flächenmäßig erst mal kleiner, ca. drei Viertel so groß wie Mbinga, hat aber mehr als doppelt so viele Katholiken. Wenn der Priester also vom einen Gläubigen zum anderen gelangen will (z. B. bei Krankenbesuchen), muss er in Mbinga deutlich längere Wege zurücklegen. Während hierzulande ein Priester im Schnitt für 1424 Katholiken "zuständig" ist, sind es in Mbinga 6236 - mehr als das Vierfache. Wer sich also bei mir daheim auf dem Kirchvorplatz beschwert, der jammert auf ganz schön hohem Niveau!

Sonntag, 3. Oktober 2010

Was Jesus nicht sagte:


(Un)passend dazu das Sonntagsevangelium:


Evangelium nach Lukas 17,5-10.
Die Apostel baten den Herrn: Stärke unseren Glauben!
Der Herr erwiderte: Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, würdet ihr zu dem Maulbeerbaum hier sagen: Heb dich samt deinen Wurzeln aus dem Boden, und verpflanz dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.
Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pflügt oder das Vieh hütet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum Essen?
Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, gürte dich, und bediene mich; wenn ich gegessen und getrunken habe, kannst auch du essen und trinken.
Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde?
So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.

Donnerstag, 22. April 2010

Bomben und Morddrohungen

die werde ich nicht verschicken. Nein, ich werde auch keinen dampfenden K....-Haufen in die Briefkästen werfen.

Das Schreiben der Frankfurter Staatsanwaltschaft könnte aber ein Anlass sein:
Auf die Strafanzeige [...] vom 30.3.2010
gegen [...]
wegen Verdachts gem. §§ 166,130 II StGB
Wird die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens abgelehnt [...].
Gründe:
Gegenstand der Strafanzeige ist der Inhalt des Titelblattes der - seit Ende im März im Handel befindlichen - Ausgabe Nr. 4 (April 2010) des Druckwerks "Titanic", für das der angezeigte [...] verantwortlich zeichnet.
Dieses Titelblatt zeigt [...] (das weiß man mittlerweile ja wohl).
[...]
Der Inhalt dieses Titelblattes verwirklicht keinen Straftatbestand.
Und dann folgen noch 3,2 weitere Seiten "Gründe", die ich meiner Magenschleimhaut und meinem ohnehin schon viel zu hohen Stresspegel allerdings nicht antun werde.

Nein, ich rufe nicht auf, Brand- oder Sprengsätze in die Titanic-Redaktion zu werfen; ich werden dem OStA auch keine dampfende K.... in den Briefkasten applizieren (Lust hätte ich schon ... :oops: ) und der Chefredakteur muss sich auch nicht mit Morddrohungen auseinandersetzen, wie gewisse dänische Redakteure nach der Veröffentlichung gewisser Karikaturen.

Mein Vorschlag: Wir beten, für den Herrn OStA und die Dummköpfe von "Titanic". In der vorpfingstlichen Zeit könnte das vielleicht eine "Heilig-Geist-Novene" für die Frankfurter Staatsanwaltschaft sein, und eine zum Herz-Jesu-Freitag am 7. Mai (beginnend dann am 29. April).

Donnerstag, 1. April 2010

Schade, dass es nur ein Aprilscherz ist

Auf der Seite von 1000Plus wird berichtet:
"

ANGELA MERKEL IST SCHWANGER!

Die Sensation des Jahres verbreitet sich weltweit in Windeseile: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in der 8. Woche schwanger! In Berlin versammelten sich spontan Hunderte vor dem Kanzleramt und legten dort als Ausdruck ihrer Sympathie und Freude Schnuller ab. "Angie" sei „sehr glücklich“ über ihre späte Schwangerschaft, wird eine Vertraute von Merkel und ihrem Mann Joachim Sauer zitiert.

Dienstag, 16. Februar 2010

aufgehoben ...

Nachdem nun nicht nur Cicero fahrlässig mit Stöckchen um sich geworfen hat, sammle ich das mal auf - ich bin schon drüber fast gefallen!

Schreibe auf, mit welchen zehn Menschen Du gern eine Nacht bei Wein und Gespräch verbringen würdest?

1. Archimedes. Dieser geniale Mathematiker und Physiker, der viel zu früh eines gewaltsamen Todes starb. Ich wüsste nur zu gern, woran er vor seinem Tod noch gearbeitet hat. Vielleicht hätte ohne den Mord an ihm die industrielle Revolution 2000 Jahre früher stattgefunden. (Ob mein Latein noch für solche Fragen reicht? Mein Griechisch sicher nicht :( )

2. Maria Magdalena - klar, oder? Ich wüsste gern, ob sie die Sünderin mit dem Öl war, oder nicht. Ob sie älter war als der Herr. Welcher Art die sieben Dämonen waren, die von ihr Besitz ergriffen hatten. Und ganz en détail natürlich die Auferstehung - und ich bräuchte wohl einen hervorragenden Dolmetscher.

3. Galileo Galilei. Ihm würde ich gerne die Frage stellen, ob er sein Gerichtsverfahren wirklich sooo unrecht empfunden hat, wie es von vielen antikirchlichen Schreihälsen dargestellt wird. Und natürlich würde ich mit ihm auch ein wenig über Physik plaudern wollen.

4. Gehört eigentlich (chronologisch) an die erste Stelle: Eva. Die "Männin", geschaffen, nicht geboren. Von ihr wüßte ich gerne, wie sich das Paradies anfühlt; wie es ist Gott oder dem Widersacher Aug' in Aug' gegenüber zu stehen.

5. Albert Einstein. Ihm würde ich die Gretchenfrage stellen. Denn auch er wird gerne als Gegner der Religion vereinnahmt. Und ich wüßte nur zu gern, was aus seiner Tochter Lieserl aus erster Ehe geworden ist - weiß er es?

6. Moses. Ein Mörder oder Totschläger als Gesandter, Prophet und Gesprächspartner Gottes. Trotz oder wegen seines Jähzorns? Unterwegs mit Gott - ein Leben lang - und immer in der Gewissheit, das Ziel, das gelobte Land nicht betreten zu dürfen.

7. Judas Iskariot. Warum? Warum? und noch mal Warum? Was hat ihn bewogen, dem Herrn zu folgen? Warum hat er ihn verraten? Und warum hat er seinem Leben ein Ende gesetzt?

8. Mein Großvater. Den habe ich nicht kennengelernt, er starb einige Jahre vor meiner Geburt. Kindererziehung wäre ein Thema; die beiden Weltkriege ein anderes.

9. Richard P. Feynman. Von ihm wüsste ich gern, was er von der Stringtheorie hält. Und ein paar tipps zum Thema Didaktik hätt' ich gern von ihm.

10. Mit meinem Ehemann. Und definitiv nicht über die Kinder. Mehr wird aber nicht verraten.

Weiterreichen werde ich das Stöckchen nicht - derjenige, der es bekommen soll, plant ein Internet-Fasten. Wenn jemand es sich zwischendruch holen will, darf er es gern haben. Werfen werde ich es nicht - das könnte leicht ins Auge gehen!

Mittwoch, 20. Januar 2010

EKD-Ratsvorsitzende

Über Frau Käßmanns Äußerungen haben sich schon einige geäußert, aber am bissigsten war bisher der Kommentar der Sonntagszeitung unter dem Titel:
"

Stell dir vor, es ist Krieg

Die wunderbare Welt der Bischöfin Käßmann


. Ich picke mal ein paar Rosinchen raus (mehr darf ich urheberrechtlich auch gar nicht ...):

"Oft lautet das Motto: Wir haben die Moral, ihr die Probleme."

"Es sind diese Äußerungen, die bei Kritikern den Verdacht nähren, hier spreche eine EKD-Ratsvorsitzende über Sicherheitspolitik wie eine Elftklässlerin."

Es ist eigentlich ein Trauerspiel: Das Bild von "Kirchens", das diese Frau in der Öffentlichkeit vermittelt, wird dann gern auch gleich auf alle anderen ausgeweitet. Und mir tut es weh, wenn die una sancta in die Deppenriege eingereiht wird. Margot, nein Danke.


Mittwoch, 2. Dezember 2009

liturgisch violett

Für die Adventszeit sieht es hier jetzt ein wenig anders aus - ich experimentiere mit "liturgisch lilla". Ich hab' da allerdings so meine Zweifel. Möglicherweise mache ich kehrt - zu "unliturgisch vanilla". Meinungen?

Montag, 5. Oktober 2009

Wordle

Gesehen - und gleich von Thomas abgekupfert. Natürlich habe ich meinem Spieltrieb folgen müssen - und so sieht das Ergebnis (von vor 2 Wochen und von heute) aus:
Wordle: Blog_190909Wordle: Bog_10-04-09

Donnerstag, 1. Mai 2008

Arbeitsplatz

In dem Großraumbüro, wo ich immer mal wieder arbeiten muss, habe ich neulich oberhalb meines Arbeitsplatzes eine diskrete Änderung vorgenommen. Ich bin gespannt, ob es jemand merkt.


FÜSSCHEN-KAMPAGNE: MARSCH FÜR DAS LEBEN FÜSSCHEN 10 WOCHEN NACH DER EMPFÄNGNIS