Samstag, 5. Februar 2022
Novene - 9. Tag
Freitag, 4. Februar 2022
Novene - 8. Tag
Donnerstag, 3. Februar 2022
Novene - 7. Tag
Herr, wir danken Dir dafür, dass Du Menschen in die verschiedenen Stände der Kirche berufst und uns mit der Würde der Gotteskindschaft beschenkst.
Manchmal meinen wir, Ämter könnten uns Ansehen und Würde verleihen. Wir wollen unsere Vorstellungen und Wünsche durchsetzen. Darüber vergessen wir, dass Macht im christlichen Sinne vor allem Verantwortung und selbstlose Hingabe bedeutet, und wir versäumen, unser Christsein dort zu entfalten, wo Du uns hingestellt hast.
Darum bitten wir Dich: Hilf uns, die Würde der Gotteskindschaft zu begreifen. Lass uns in unserer jeweiligen Berufung dankbar die Aufgaben wahrnehmen, die Gott uns aufträgt. Schütze uns vor Machtstreben und gib, dass wir immer tiefer begreifen, dass die Macht Christi im Kreuz liegt. Stärke die Geschwisterlichkeit untereinander, die gegenseitige Hingabe in Familien und Gemeinschaften und die Wertschätzung der Gaben und Berufung des anderen und lass nicht Stolz oder Hochmut einen Keil zwischen die Menschen treiben.
Vaterunser
Gegrüßet seist du, Maria
Heilige Josephine Bakhita, bitte für uns um die geistliche Erneuerung der Kirche!
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit. Amen.
Mittwoch, 2. Februar 2022
Novene - 6. Tag
„Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen… Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will.“ (1 Kor 12,4-6; 11)
Herr, wir danken Dir dafür, dass so viele Menschen engagiert am Aufbau Deines Reiches mitwirken und das Miteinander in der Kirche gestalten und bereichern.
Schon in der frühen christlichen Gemeinde wurden Strukturen geschaffen um das kirchliche und soziale Leben zu ordnen. Manchmal aber erliegen wir der Gefahr, alles durchzuorganisieren, so dass dem Heiligen Geist kein Raum mehr bleibt. Wir wollen uns profilieren und vergessen, dass unser Einsatz in Deiner Kirche nicht uns selbst, sondern dem Aufbau Deines Reiches dienen soll.
Darum bitten wir Dich: Schenke allen engagierten Katholiken Deinen Heiligen Geist, damit sie Dich nicht aus dem Blick verlieren in ihrer Arbeit in Gremien, Verbänden und in den Pfarreien; schenke ihnen insbesondere die Gabe, zu hören und zu unterscheiden. Hilf uns, dass wir nicht nach Status oder Einfluss streben, sondern uns gemäß unserer Geistesgaben voller Freude einbringen, um die Kirche zu einem einladenden Ort zu machen, an dem die Menschen sich angenommen fühlen und Gemeinschaft finden.
Vaterunser
Gegrüßet seist du, Maria
Sel. Adolph Kolping, bitte für uns um die geistliche Erneuerung der Kirche!
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit. Amen.
Dienstag, 1. Februar 2022
Novene - 5. Tag
Montag, 31. Januar 2022
Novene - 4. Tag
Manchmal
erliegen wir der Versuchung, Wahrheit und Liebe gegeneinander
auszuspielen: Entweder wir wagen es nicht mehr, Falsches zu benennen,
weil wir denken, wer liebt, darf keine Kritik üben, oder wir verfallen
in Hartherzigkeit und verkünden so nur ein Zerrbild der Wahrheit. Auch
sind wir oft versucht, die Lehre der Kirche umzudeuten, wenn sie unserem
eigenen Willen entgegensteht.
Darum bitten wir dich: Schenke uns ein immer tieferes Verständnis dafür,
dass Deine Liebe und Deine Wahrheit untrennbar zusammengehören. Schenke
uns Einfühlungsvermögen, um diese Einsicht liebevoll zu vermitteln. Und
wenn unser eigener Wille Deinen Geboten entgegensteht, erneuere in uns
das Vertrauen darauf, dass die Lehre der Kirche Ausdruck Deiner Liebe
und Wahrheit ist.
Vaterunser
Gegrüßet seist du, Maria
Heiliger Johannes Wen Yin, bitte für uns um die geistliche Erneuerung der Kirche!
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit. Amen.
Sonntag, 30. Januar 2022
Novene - 3. Tag
Herr, wir danken Dir dafür, dass wir dich erkennen dürfen und dafür, dass Du uns unsere Schuld vergibst, damit wir versöhnt mit Gott leben dürfen.
Oft verurteilen wir bloß die „Fehler“ der Anderen. Wenn die Kirche aber neu werden soll, dann nur dadurch, dass jeder Einzelne von uns umkehrt und sich von Dir erneuern lässt.
Darum bitten wir dich: Hilf jedem von uns, in der lebendigen, persönlichen Beziehung zu Dir zu wachsen. Lass uns zugleich immer tiefer verstehen, wie sehr die Einheit mit der Kirche, Deinem mystischen Leib, auch Einheit mit Dir bedeutet. Gib, dass wir uns immer inniger mit dem Heiligen Vater verbinden. Führe alle, insbesondere aber jene, die als Repräsentanten der Kirche schwere Schuld auf sich geladen haben, zu wahrer Reue und Sühne, tröste und heile die Opfer und lass sie Deine Liebe spüren. Hilf uns, dass die Einsicht, dass die Kirche in all ihrer Heiligkeit aus Sündern besteht, nicht zu Verzweiflung und Abkehr führt, sondern zu größerer Barmherzigkeit und zu festerem Willen, zuerst selbst treuere Jünger und fleißigere Arbeiter in Deinem Weinberg zu werden.
Vaterunser
Gegrüßet seist du, Maria
Heilige Theresa von Avila, bitte für uns um die geistliche Erneuerung der Kirche!
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit. Amen.
Samstag, 29. Januar 2022
Novene - 2. Tag
Herr, wir danken Dir, dass Du unser Vater bist und dass wir uns in allen Anliegen an Dich wenden dürfen.
Wir sehen, dass die Kirche Erneuerung braucht. Oft aber lassen wir uns von äußeren Kräften, von der öffentlichen Meinung, von politischen und medialen Forderungen verunsichern; oft verlieren wir das Wesentliche aus dem Blick, weil wir unser Heil in Strukturen, Gremien und Diskussionsrunden suchen und nicht in Dir und Deiner Gegenwart.
Darum bitten wir dich: Schenke uns die Gabe des Gebets und Mut zur Stille, damit wir unter den vielen Stimmen, die uns umgeben und die aus uns selbst sprechen, die Stimme Deines Heiligen Geistes heraushören können, auf ihn allein hören und uns im Prozess der Erneuerung stets an Dir, dem lebendigen Wort, ausrichten.
Vaterunser
Gegrüßet seist du, Maria
Heilige Lucia, bitte für uns um die geistliche Erneuerung der Kirche!
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit. Amen.
Freitag, 28. Januar 2022
Novene - 1. Tag
Herr, wir danken Dir dafür, dass Du uns zu Deiner Kirche zusammenfügst als lebendige Steine und als Glieder Deines Leibes.
Wir neigen dazu, zu vergessen, dass diese Kirche Dir gehört, und dass es nicht auf unsere Meinungen, sondern auf Deinen Willen ankommt.
Darum bitten wir Dich: Leite Du den Prozess der geistlichen Erneuerung in der Kirche, damit sie in Deinem Sinne und gemäß Deinem Evangelium verwirklicht werde. Zeige Dich als Herr und Hirte Deiner Kirche, damit unsere Bemühungen nicht ins Leere laufen, sondern dem Aufbau Deines Reiches dienen, so dass die Kirche immer mehr zu einem Ort werden kann, an dem die Menschen spüren, dass Du der Weg, die Wahrheit und das Leben bist. Lass uns die Kirche als den Ort erkennen, wo Du lebendig und gegenwärtig bist.
Vaterunser
Gegrüßet seist du, Maria
Heiliger Bonifatius, bitte für uns um die geistliche Erneuerung der Kirche!
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit. Amen.
Donnerstag, 27. Januar 2022
Sonntag, 5. September 2021
Hysterie
Corona. Ich bin es leid. Ich mag nicht mehr.
Letztes Jahr: Lockdown. Nichts geht mehr. Lebensmittel einkaufen schon - desinfiziert, mit Maske, mit Abstand undsoweiter. Keine Heiligen Messen, jedenfalls nicht öffentlich. Zum Verzweifeln.
Ich hatte Glück im Unglück: Als Pfarrgemeinderat durfe ich an der einen oder anderen nicht-öffentlichen Messe teilnehmen und durfte auch die Sakramente empfangen. Der Spruch vom "Beichtverbot" geisterte herum. Es ging dann trotzdem irgendwie - auf Abstand, mit Maske, in einem Besprechungsraum, wo "normalerweise" bis zu 15 Leute diskutieren könnten.
Dann kam die große Erleichterung, als die Heilige Messe wieder mit Gemeinde erlaubt war. Mit Abstand. Und im Bistum Würzburg sehr lange ohne Kommunionempfang - länger als anderswo.
ich hoffe sehr, dass diese Hysterie irgendwann einmal vorbei ist. Ich habe es gewagt, Mundkommunion zu empfangen. Nach der Messe wurde ich dann angegiftet, das sei verboten. Ausgerechnet von der Dame, die ich (als Corona-Platzanweiser) jedes Mal vor dem Gottesdienst darauf hinweisen muss, dass sie ihre Maske anzieht. Macht sie aber nicht, jedenfalls nicht, bevor sie sitzt. "Die Leute kommen nicht mehr in die Kirche, weil Sie Mundkommunion machen." Ich glaub', ich spinne. Was macht diese Seuche nur aus den Menschen - nette alte Damen werden zu Gift und Galle speienden Furien 😞😢.
Aktuell ist die "Zahl der Tyrannis" bei etwas über 20 ...
Dienstag, 9. Juni 2020
Schwierige Zeiten
"ab dem Fronleichnamstag am Donnerstag, 11. Juni, bis einschließlich Sonntag, 14. Juni, werden in ganz Lengfeld Impulszettel mit spirituellen Texten, kleinen Geschichten und Denkanstößen hängen. Bislang sind nahezu 180 Stationen im Ort geplant. Erkennbar sind sie an gelb-weißen Fähnchen. Rund um die Kirche Sankt Lioba und das Ökumenische Zentrum wird es auch Stationen speziell für Familien mit Kindern geben."
Dienstag, 12. Mai 2020
Außen
Das ist doch deutlich sympathischer.
Und wir dürfen wieder Gottesdienste feiern. Aber nur ohne Eucharistie. Das einzige, was gestattet ist, ist eucharistische Anbetung.
Der Ministerpräsident hat Gottesdienste - auch die Heilige Messe - wieder erlaubt. Aber der Bischof, mein Bischof nicht.
Enttäuschung, Trauer, Zorn. "Christenverfolgung" würde ich es nicht nennen - aber es steht ein seltsames Eucharistie-Verständnis dahinter, wenn seine Exzellenz begründet:
"Aber genau deshalb, weil sie solch ein hohes Gut ist, ist sie auch zu schützen. Denn als Bischof geht es mir um die Bewahrung der Feiergestalt der Eucharistie. Wenn in der Feier der Eucharistie nur der Priester kommuniziert, die anwesenden Gläubigen aber vom Empfang der Kommunion ausgeschlossen sind, legt es sich nahe, keine öffentlichen Eucharistiefeiern anzubieten."Den Begriff "Feiergestalt" habe ich recherchiert - kannte ich nicht. Scheint auch irgendwie ziemlich selten zu sein. "Opfer", "Gedächtnis" oder "Auferstehung" kam in dem Zusammenhang nicht vor. Nur "Mahl".
Und das habe ich gefunden (Quelle):
"In der Liturgie "vollzieht sich das Werk unserer Erlösung" (Zweites Vatikanisches Konzil, Sacrosanctum Concilium, 2). Wie Christus vom Vater gesandt ist, so hat er selbst die Apostel gesandt, um die Erlösung zu verkünden und um "das von ihnen verkündete Heilswerk zu vollziehen durch Opfer und Sakrament, um die das ganze liturgische Leben kreist“ (ebd., 6)."Die eigentliche Bedeutung ist doch: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit“.
Das Opfer Christi und die daraus folgende Erlösung, die Verheißung der Auferstehung, all das fehlt. In der Christus-Biographie von Joseph Ratzinger (papa emeritus) heißt es, dass der "Mahl"-Charakter der Eucharistie schon in der Urkirche verschwand; erst mit der Reformation wieder aufgetaucht sei.
Und nun hat der Bischof verfügt, wegen des "Mahl"-Charakters nur nicht-öffentliche Eucharistiefeiern zuzulassen ... ich könnt' heulen. Die Regensburger Lösung, auf die Kommunionspendung zu verzichten, aber öffentliche Eucharistiefeiern zuzulassen, gewährt den Gläubigen die Hilfe, die sie gerade in dieser Zeit benötigen.
Ich hab' gut Reden - unsere Priester lassen mich gelegentlich an ihren nicht-öffentlichen Messen teilnehmen. Aber die meisten anderen, die nicht als Pfarrgemeinderatsmitglied ein "Repräsentant" der Gemeinde sind oder schlicht zu bescheiden sind, unsere Priester darum zu bitten - die sind außen vor.
Ich hoffe, dass Bischof Franz von Würzburg bald anders entscheidet.
Montag, 15. Juli 2019
Montag, 27. Mai 2019
St. Bruno - Bistumsheiliger
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| Dom Würzburg |
Es ist eine Schande - weder kenne ich die Kapellen, Kirchlein und Bildstöcke in der unmittelbaren Umgebung, noch unseren Dom. Dabei gehören wir seit 1993 zum Bistum Würzburg, seit über 25 Jahren. Den Dom zu Fulda habe ich immerhin drei Mal besucht, wobei wir nur knapp zwei Jahre diesem Bistum angehört haben. Immerhin - allerdings war Bischof Johannes Dyba damals auch eine zeitlang mein Arbeitgeber.
| Aachener Dom "Auferstehung" |
| Dr. Klaus Hemmerle, Bischof zu Aachen |
Allerdings sollte ich - bevor ich wieder nach Aachen fahre - auch endlich einmal unseren Würzburger Dom besuchen. Das nehm' ich mir fest vor.
Montag, 20. Mai 2019
Christus in die Mitte
So ewas sollte es in allen Bistümern geben!
Mittwoch, 15. Mai 2019
Auferstehung heute ...
Das ist die kurze Zusammenfassung einer längeren Predigt, die der Pater im Seniorenheim gehalten hat. Ich bete, dass uns dieser (über 90-jährige) Priester noch lange erhalten bleibt. Er tritt einfach an den Ambo und fängt an zu sprechen - ohne Konzept. Seine Predigten sind tiefgehend, trotz einfacher Sprache. Man muss ihm einfach zuhören. Seine Predigt ist eher ein Gespräch mit Gott, mit Christus, getragen von einem tiefen Glauben und einer großen Liebe zum Herrn. Gleichzeitig nimmer er seine Gemeinde mit - zu Christus. Eine Messe mit diesem Pater heißt für mich: Heiligkeit erfahren.
Sonntag, 12. Mai 2019
Der gute Hirte
1. Jesus Christus ist: die Türe zu den Schafen und: ER ist der gute Hirte. Er kümmert sich um seine Schafe, auch und insbesondere um das verlorene, sie sind seine Herde, sie kennen ihn und kennen seine Stimme. Der gute Hirte gibt sein Leben für die Schafe.
Eine wunderbare Katechese, die ganze Heilige Schrift im Blick und aus einem tiefen Glauben heraus: unser Papa emeritus Benedikt XVI.
2. Zitat: "Life means fighting" - Leben heißt: Kämpfen. Um aus dem Überlebenskampf herauszukommen, müssen wir versuchen, gute Hirten zu werden, wir müssen es in die Hand nehmen, dem Beispiel Jesu zu folgen. Wir sollen die guten Hirten sein. Wenige Minuten später folgt das Agnus dei: Lamm Gottes, das du hinwegnimmst ...
Verkehrte Welt - ich fasse es nicht. In der Predigt gab es viele gute Gedanken, sein Leben zu gestalten, selbst ist der Christ. Allerdings hat mich dieser Kontrast zum gestrigen papa-Benedetto-Hörbuch - lass dich von Jesus, dem guten Hirten leiten - so aus der Spur geworfen, dass ich viel zu wenige davon wirklich auf- und annehmen konnte.
Auch dies ein älterer Priester, wie er sagt, seit kurzem pensioniert, so dass er die Freiheit hat, hier oder dort bei den Heiligen Messen auszuhelfen.
3. Am "Gute-Hirten-Sonntag" beten wir um Priesterberufungen. Priester wachsen nicht auf Bäumen, sie fallen auch nicht vom Himmel. Damit (junge) Menschen ihre Berufung spüren können, braucht es ein Umfeld, eine Familie, die ihnen das Glaubenswissen vermittelt, die ihren Glauben lebt, die betet. Eindrücklich schildert dieser Priester seinen eigene Berufung, seinen Weg. Er hat den Auftrag Jesu angenommen, Hirte zu sein. Es ist ihm klar, dass die Herde, die er führen soll, nicht die eigene ist, sondern die des Herrn. Eine Aufgabe, die eigentlich gar nicht zu bewältigen ist - es sei denn, mit der Unterstützung durch den Herrn und unser Gebet.
Eine bewegende, ergreifende Predigt. Der Blick auf den guten Hirten ist ein völlig anderer, aus einer ganz anderen Richtung als bei Benedikt XVI., aber fühlt sich für mich genauso "richtig" an. Dieser Mensch ist noch keine fünf Jahre Priester, ein spätberufener, der für Christus und seine Kirche brennt. Und er hat's nicht leicht mit der Herde; das sind keine braven Lämmlein, sondern bockig oder Zicken und eigensinnig sowieso.
Ziemlich am Anfang dieser Predigt kam allerdings die Anekdote von der Frau, die über zu wenige Priester klagt, aber auf die Frage nach den eigenen Kindern antwortet, dass diese doch "ebbes gscheits" hätten werden sollen. Ja, meine Kinder haben alle "etwas Vernünftiges" gelernt oder sind noch dabei. Allerdings hätte ich sie auch nicht daran gehindert, der "heiligen Unvernunft" einer Berufung zu folgen. Nur hat sich diese Frage nicht gestellt, meine Kinder sind kirchenfern oder haben ihren Glauben verloren. Und das schmerzt und tut weh.
Ich hab's dannmir in den Rosenkranz genommen - erst der "lichtreiche" für Priester und Berufungen, dann der "schmerzhafte" für Mission, verfolgte Kirche und Bekehrung.
Mittwoch, 8. Mai 2019
Asia Bibi hat Pakistan verlassen
Mittwoch, 1. Mai 2019
Die Diskussion um den Zölibat ...
Und: Es gibt sie, die Wahlfreiheit. Meine Cousine hat lange Jahre am Frankfurter Flughafen beim Bodenpersonal gearbeitet, als "Rotkäppchen". Sie musste also bei der Arbeit eine ziemlich merkwürdig aussehende rote Kappe tragen. Wenn sie das nicht gewollt hätte, hätte sie die Wahl gehabt, bei einem anderen Luftfahrtunternehmen zu arbeiten. Beim kirchlichen Bodenpersonal ist es genauso: Wem der Zölibat nicht passt, kann bei einem anderen "Himmelfahrtsunternehmen" 😉 anheuern, sei es orthodox, koptisch, oder evangelisch ...







