Mittwoch, 29. Juli 2009

Horrorszenario?

Heute mittag bei meinem Mail-Provider entdeckt:

Schlimmeres verhüten

Eine Panne mit dem Gummi zerstört jedes Liebesspiel. Wir sagen Ihnen, wie Sie bei den vier größten Horrorszenarien handeln müssen. [...]

Was passiert hier "schlimmes" und was ist so ein "Horrorszenario"? Es könnte ein Kind gezeugt werden. Leben wird weiter gegeben. Was ist daran so schlimm, was "horrormäßig"?

Nichts. Ein Kind ist weder schlimm, noch Horror (Wortbedeutung: Angst, Schrecken, Grauen) sondern ein Geschenk Gottes und eine mögliche natürliche Folge, wenn Mann und Frau ein anderes Geschenk Gottes - die eigene Sexualität - genießen. Wie pervertiert ist diese Gesellschaft eigentlich, dass sie die Zeugung eines Kindes schrecklich findet?

Ich hingegen finde es schrecklich, dass die "Pille danach" - also die planvolle Tötung des eben gezeugten Lebens, des eigenen Kindes - als "Muss" dargestellt wird.

Was die männlichen(!) Verfasser solcher Artikel völlig außer Acht lassen, ist, dass nicht sie diesen mörderischen (für das Kind) Hormonhammer einnehmen, sondern die Frau. Sie, die Frau, wird hier auch nicht als Partnerin angesehen, für die der Mann Verantwortung übernehmen sollte (was auch dem katholischen Verständnis von Ehe und Sexualität entspricht), sondern lediglich als Lustobjekt. Und diesem Objekt mutet man mal eben zu, den eigenen Körper hormonell zu vergiften, das eigene Kind zu töten. Und was soll damit erreicht werden? Mann schont den eigenen Geldbeutel. Denn wenn Frau nicht "mitspielt", zahlt Mann den Unterhalt für Frau und Kind. Geldgier/Geiz gilt allgemein als "niederer Beweggrund".

Vorsätzliche Tötung menschlichen Lebens aus niederen Beweggründen - da werfen wir mal einen Blick ins Gesetz:

StGB § 211 Mord

(1) Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.
(2) Mörder ist, wer
aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
einen Menschen tötet.
Dennoch gilt der oben beschriebene Vorgang nicht als Straftat. Warum? Einem nicht geborenen Menschen spricht man einfach die Eigenschaft "Mensch" ab. (siehe z. B. BGB § 1)

Armes Deutschland.

Samstag, 25. Juli 2009

Was Jesus nicht sagte:



Passend dazu das Sonntagsevangelium:
Evangelium nach Johannes 6,1-15.

Danach ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt. Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder. Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe. Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben? Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte.
Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll. Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele!
Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer. Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, soviel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen.
Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrig gebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt. Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren. Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll. Da erkannte Jesus, dass sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.

Mittwoch, 22. Juli 2009

Maria Magdalena

Heute ist der Festtag "meiner" Heiligen: Maria aus dem Ort Magdala (heute: Migdal) am Ufer des Sees Gennesareth. Was sagt die Schrift über sie?
Sie wurde vom Herrn geheilt, er befreite sie von sieben Teufeln (andere Übersetzung: Dämonen) folgt dem Herrn und unterstützt ihn materiell; Lk. 8:
1. Und es begab sich hernach, daß er durch Städte und Dörfer reiste, wobei er predigte und das Evangelium vom Reiche Gottes verkündigte; und die Zwölf [waren] mit ihm
2. und etliche Frauen, die von bösen Geistern und Krankheiten geheilt worden waren: Maria, genannt Magdalena, von welcher sieben Teufel ausgefahren waren,
3. und Johanna, das Weib Chusas, eines Verwalters des Herodes, und Susanna und viele andere, welche ihnen dienten mit ihrer Habe.
Unmittelbar vor diesem Text steht das Erlebnis im Hause des Pharisäers; Lk. 7:
36 Es bat ihn aber einer der Pharisäer, daß er mit ihm essen möchte; und er ging in das Haus des Pharisäers und legte sich zu Tische.
37 Und siehe, da war ein Weib in der Stadt, die eine Sünderin war; und als sie erfahren hatte, daß er in dem Hause des Pharisäers zu Tische liege, brachte sie eine Alabasterflasche mit Salbe;
38 und hinten zu seinen Füßen stehend und weinend, fing sie an, seine Füße mit Tränen zu benetzen; und sie trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes und küßte seine Füße sehr und salbte sie mit der Salbe.
[...]
50 Er sprach aber zu dem Weibe: Dein Glaube hat dich errettet; gehe hin in Frieden.

Aufgrund dieses Textzusammenhanges wird Maria häufig als Prostituierte dargestellt - im roten Gewand oder (teilweise) nackt; fast immer jedoch mit offenem Haar, dem Kennzeichen der Prostituierten. So auch auf diesem Bild, das ich in der Kirche St. Anastasia in Verona aufgenommen habe, das sie bei ihrer Himmelfahrt zeigt; der Körper wird einzig durch ihr Haar verhüllt:



Sie ist Zeugin der Kreuzigung; Joh. 19,25 oder Mt. 27,54
Außerdem beobachtet sie die Grablegung; Mk 15,47 oder Mt. 27,59 ff. und wird Zeugin der Auferstehung - Apostelin der Apostel;

Mt 28,9 ff.; Lk 24,13-43; Joh 20,13-29; 21,1-23 oder Mk. 16:

1 Und als der Sabbath vergangen war, kauften Maria Magdalene und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Spezereien, auf daß sie kämen und ihn salbten.
2 Und sehr früh am ersten Wochentage kommen sie zur Gruft, als die Sonne aufgegangen war.
3 Und sie sprachen zueinander: Wer wird uns den Stein von der Tür der Gruft wälzen?
4 Und als sie aufblickten, sehen sie, daß der Stein weggewälzt ist; denn er war sehr groß.
5 Und als sie in die Gruft eintraten, sahen sie einen Jüngling zur Rechten sitzen, angetan mit einem weißen Gewande, und sie entsetzten sich.
6 Er aber spricht zu ihnen: Entsetzet euch nicht; ihr suchet Jesum, den Nazarener, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hingelegt hatten.
7 Aber gehet hin, saget seinen Jüngern und Petrus, daß er vor euch hingeht nach Galiläa; daselbst werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.
8 Und sie gingen hinaus und flohen von der Gruft. Es ergriff sie aber Zittern und Bestürzung, und sie sagten niemandem etwas, denn sie fürchteten sich.
9 [Als er aber früh am ersten Wochentage auferstanden war, erschien er zuerst der Maria Magdalene, von welcher er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.
10 Diese ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren, welche trauerten und weinten.
11 Und als jene hörten, daß er lebe und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie es nicht.

Die "Legenda Aurea" weiß über Marias weiteres Leben folgendes zu bereichten:
“Maria Magdalena...ging in die rauheste Wildnis und lebte dort dreißig Jahre lang unerkannt...Jeden Tag aber wurde sie zu den sieben Gebetsstunden von Engeln in die Lüfte gehoben und hörte mit ihren leiblichen Ohren den Gesang der himmlischen Heerscharen. So wurde sie alle Tage mit dieser süßen Kost gespeist und dann von denselben Engeln wieder an ihren Platz auf die Erde zurückgebracht, so daß sie keiner irdischen Nahrung bedurfte...”

Donnerstag, 16. Juli 2009

Was Jesus nicht sagte:


Passend dazu das Sonntagsevangelium:
Evangelium nach Markus 6,30-34.
Die Apostel versammelten sich wieder bei Jesus und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten.
Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen.
Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein.
Aber man sah sie abfahren, und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an.
Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange.

Pause ...

Aus beruflichen Gründen lege ich mal ein paar Tage Pause ein - aber danach geht es hier wieder weiter. Versprochen!

Samstag, 11. Juli 2009

10 Jahre Aktion Schutzengel von missio



Der Engel mit dem gebrochenen Flügel steht für die Schutzengel-Aktion von missio, mit der missio zum Schutz der missbrauchten und vergewaltigten Kinder aufruft. Mit einem weiteren Projekt zur Betreuung und Rehabilitation von Kinderprostituierten will missio helfen. Auf der verlinkten Seite kann auch gespendet werden.

Was Jesus nicht sagte ...

Da habe ich einen englischen Blog gefunden, mit einem regelmäßigen "Wort zum Sonntag". Sehr inspirierend! Da will ich meine Worte auch mal sprudeln lassen:

Passend dazu aus dem Sonntagsevangelium:
Evangelium nach Markus 6,7-13.
Er rief die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen.
Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter, und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie.
Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.

Freitag, 10. Juli 2009

25.000 Unterschriften

... haben wir für die Petition an die EU gesammelt, auf Initiative der Stiftung "Ja zum Leben". Ich hoffe sehr, dass das neu gewählte Europa-Parlament nicht auf die Obama-Linie einschwenkt, der von jetzt auf gleich seinen Bioethikrat entlassen hat. Klare Positionen sind nicht gefragt, wenn sie der eigenen Meinung entgegen stehen. Populismus statt Kompetenz?

"Yes, we can!"
Aber dürfen wir auch alles was wir können? Mein früherer Physiklehrer meinte beim Thema Kernspaltung (=>Atombombe) mal, dass die Menschen auch alles ausprobieren würden, was sie könnten, dass allerdings das "Können" noch nicht das "Dürfen" mit einschließe.

Die Atombombenexplosionen über Hiroshima und Nagasaki im August 1945 töteten insgesamt etwa 155.000 Menschen sofort. Weitere 110.000 Menschen starben innerhalb weniger Wochen an den Folgen der radioaktiven Verstrahlung. Diese Wirkung war ein historischer Schock: Weltweit wurden die Atombomben geächtet; seither wurden keine mehr gegen Menschen eingesetzt.

Wo bleibt der Schock bei ähnlich großen Katastrophen? Für das Jahr 2008(PDF) wurden dem statistischen Bundesamt in Deutschland 114.484 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. 111.474 davon - also über 97 % - wurden nach der "Beratungsregelung" vorgenommen. Jedes Jahr ein Nagasaki für Deutschland - und die Statistik wurde erstmals 1976 erhoben, damit seit über 30 Jahren. Wo bleibt der Aufschrei?

Donnerstag, 9. Juli 2009

Kein Urlaub in Ägypten

Nach dem, was man so liest, hat es die ägyptische Regierung nicht so mit den Menschenrechten - insbesondere nicht mit dem Recht auf Religionsfreiheit. Koptische Mädchen verschwinden - und tauchen (wenn überhaupt) als muslimische (Ehe-)frauen wieder auf; nachzulesen hier: Entführung und Zwangsverheiratung von Christinnen. Aber nicht nur die jungen Frauen trifft es, sondern auch die Geistlichen: "Gefangener des Monats November 2008": Metaos Wahba, koptischer Pfarrer in Ägypten

Die Existenzgrundlage mancher koptischer Christen - die Schweinezucht - wird systematisch vernichtet, unter dem fadenscheinigen Vorwand der Gesundheitsfürsorge gegen die Schweinegrippe; nachzulesen z. B. hier: Maßnahmen gegen die "Schweinegrippe"; zu dem Thema gibt es auch eine Video-Reportage der FAZ.

Ganz besonders krass finde ich es, dass nun auch noch Opfer zu Tätern gemacht werden. Unter Folter soll den Opfern eines Überfalls das Geständnis abgepresst werden, dass sie selbst die Täter seien.

Die Christenverfolgung in Ägypten hat System, wie die Nachrichtenagentur AINA schreibt. Sehr sachlich gehalten ist "Die offizielle Seite der verfolgten Christen in Ägypten".

Gründe genug, meine Urlaubs-Euros nicht in Ägypten auszugeben.

Montag, 6. Juli 2009

Lebensrecht-Sammelsurium

"Zeitbombe Kind"
Einen schockierenden Artikel - nein - die Besprechung eines schockierenden Artikels gefunden in der online-FAZ; auch die Diskussion ist lohnend zu lesen.

Eine Tochter gegen den 68-er Feminismus ihrer Mutter
Gott sei Dank, dass das nicht "normal" ist - eine Mutter, die eine sexuelle Beziehung ihrer 13-jährigen Tochter gut heißt und eine Abtreibung im Alter von 14 unterstützt.
Gruselig.

Päpstliches zum Lebensrecht
Eine Liste von Enzykliken - kommt auf meine "unbedingt-mal-Lesen!" - Liste.

Die katholische Kirche
- dieses Mal in Afrika - setzt sich für das Recht auf Leben ein. Wer sonst? Es tut gut, so etwas zu lesen und zu wissen, dass man zu diesem "Verein" dazu gehört. Umso entsetzlicher finde ich die verlogenen Euphemismen der "Menschenrechtler". Ich krieg' die Wut, wenn ich so etwas lese:
die Abtreibung als 'mütterlichen' Gesundheitsschutz fördern
Nachzulesen ebenfalls bei Zenit
Immerhin - auf Druck der Kirche(n) ist Obama wohl zu der einen oder anderen Konzession bereit. Aus diesem Text ein kleiner Lichtblick:
[...] antwortete der Präsident: „Ich hatte niemals die Illusion, dass es Gemeinsamkeiten geben werde…, dass wir alle Unterschiede einfach wegdiskutieren würden… Aber ich kann Ihnen mitteilen, dass der Gedanke, jungen Menschen zu helfen, kluge Entscheidungen zu treffen, damit sie sich nicht durch gelegentliche sexuelle Kontakte in ungewollte Schwangerschaften stürzen, dass des Weiteren die Bedeutung von Adoption als einer Möglichkeit, einer Alternative zur Abtreibung mehr Relevanz gewinnt, und dass schwangere Frauen Unterstützung erhalten, die es ihnen erleichtert, für ihre Kinder zu sorgen, dass dies drei Bereiche sind, wo ich überrascht wäre, hätten wir hier keine Übereinstimmungen.“
Bei solchen Formulierungen, wie dieser:
seine persönliche Ansicht, dass „guter Sex und moralische Erziehung“ mit Verhütung kombiniert werden müsse
komme ich allerdings zu dem Schluss, dass er unter "gut" ganz was anderes versteht als ich. Einer, der noch "Erziehung" braucht, ist nicht reif genug für "guten Sex", der auch die Verantwortung für den Partner und das mögliche daraus gezeugte Kind voraussetzt. Was das Ganze dann noch mit "moralisch" zu tun haben soll, ist mir völlig schleierhaft. Ein typisches Konservendosen-Wort: Jeder füllt es nach eigenem Belieben mit Inhalten.

Freitag, 3. Juli 2009

Schutz von Ehe und Familie ...

... ist nach den "neuesten" Gesetzgebungsprojekten wohl nicht mehr Sache des Bundestages - und schon gar nicht das Konzept von der "Familien"ministerin, deren offensichtliches Ziel die Zerstörung der Familie ist. Dagegen wendet sich die Seite des Familiennetzwerkes http://www.familie-ist-zukunft.de/. Dort kann man auch die Petition gegen die RTL-Sendung "Eltern auf Probe" unterschreiben, in der die elementaren Bedürfnisse und Rechte der Kinder missachtet werden.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Nachtrag zum Paulus-Jahr

"mulier taceat in ecclesia" - da ist das, was im Bezug auf Paulus und die Frauen immer wieder wiederholt wird. Aber das ist längst nicht alles, was der Apostel gesagt hat über die Frauen. Zenit zitiert hier Klaus Berger; und ich zitiere meinerseits:
Typisch für Paulus ist, was er in 1 Kor 7, 5 über das Gebet sagt: „Entzieht euch einander nicht, außer im gegenseitigen Einverständnis und nur eine Zeitlang, um für das Gebet frei zu sein.“ Sexualität nimmt er ernst; nur Beten, nichts anderes in der Welt ist wichtiger!
Da erzähle mir doch noch einer, die Kirche sei sexualfeindlich - das ist sie nicht. Im Gegenteil: Das Sakrament der Ehe gibt's nicht ohne. Ein Geschenk Gottes. Deo gratias!

Ansonsten - lest nach bei Berger, der formuliert gekonnter als ich.

FÜSSCHEN-KAMPAGNE: MARSCH FÜR DAS LEBEN FÜSSCHEN 10 WOCHEN NACH DER EMPFÄNGNIS

Was Jesus auch nicht sagte: