
Erzengel St. Michael
und noch ein Michael, nämlich der Komponist Michael Haydn, der in/bei derselben Kirche, St. Peter, begraben liegt.



Aus dem Abschnitt werd' ich nicht so ganz schlau - das beantwortet nämlich meine Frage nicht: Ist das Sakrament - mal abgesehen von dem, was den Sinnen zugänglich ist, überhaupt noch Brot? Wenn ich in meinem Büro "gegenwärtig bin", bleibt das Büro ja Büro. Bleibt die Hostie aber Brot + "Christus-gegenwärtig" oder ist sie ganz und gar in IHN verwandelt? Mal weiterlesen.
1374 Die Weise der Gegenwart Christi unter den eucharistischen Gestalten ist einzigartig. Sie erhebt die Eucharistie über alle Sakramente, so daß sie "gleichsam die Vollendung des geistigen Lebens und das Ziel aller Sakramente" ist (Thomas v. A., s. th. 3,73,3). Im heiligsten Sakrament der Eucharistie ist "wahrhaft, wirklich und substanzhaft der Leib und das Blut zusammen mit der Seele und Gottheit unseres Herrn Jesus Christus und daher der ganze Christus enthalten" (K. v. Trient: DS 1651). Diese "Gegenwart wird nicht ausschlußweise ‚wirklich' genannt, als ob die anderen nicht ‚wirklich' seien, sondern vorzugsweise, weil sie substantiell ist; in ihr wird nämlich der ganze und unversehrte Christus, Gott und Mensch, gegenwärtig'' (MF 39).
Eigentlich sagt das Wort "Wandlung" ja schon alles: Die Sinneswahrnehmung liefert zwar noch den Eindruck "Brot", aber das SEIN ist Christus.
1375 Christus wird in diesem Sakrament gegenwärtig durch die Verwandlung des Brotes und des Weines in den Leib und das Blut Christi. Die Kirchenväter betonten entschieden den Glauben der Kirche, daß das Wort Christi und das Walten des Heiligen Geistes so wirkkräftig sind, daß sie diese Verwandlung zu bewirken vermögen. Der hl. Johannes Chrysostomus erklärt:
''Nicht der Mensch bewirkt, daß die Opfergaben Leib und Blut Christi werden, sondern Christus selbst, der für uns gekreuzigt worden ist. Der Priester, der Christus repräsentiert, spricht diese Worte aus, aber ihre Wirkkraft und Gnade kommen von Gott. Das ist mein Leib, sagt er. Dieses Wort verwandelt die Opfergaben'' (prod. Jud. 1,6).
Gerade bei diesem Teil unserer Verkündigung kommt es sehr auf die richtige Wortwahl an. "Heiliges Brot" führt eher in die Irre, als dass es zum rechten Verständnis dieser kostbarsten Gabe Christi an seine Gläubigen hilft.Danke für die klaren und deutlichen Worte, Exzellenz!


Benita (Limburg) und Tiberius (Berlin).
Ich habe eben mal die Leseprobe überflogen - das Buch ist nichts für "Zartbesaitete". Ich werde es mir in jedem Fall bestellen, aber nicht im Internet, sondern in der hiesigen Buchhandlung. Ich rechne ja nicht damit, dass sie sich auch noch ein Ansichtsexemplar hinstellen (vor solch "unappetitlichen Sachen" verschließt man ja gern die Augen), aber sie sollen doch wissen, dass es sowas gibt.

"Entwicklungshilfe will der Staat leisten, aber wir als Kirche sind mindestens genauso gefragt“, berichtet Erzbischof Matthew. Tatsächlich: Den Ärmsten der Armen kann ich hier begegnen, Armut vereint Muslime und Christen."Da fällt mir spontan ein Interview ein, dass ich neulich in der FAZ gelesen habe (leider nur noch gegen Gebühr online erhältlich), das in ähnlicher Form wohl mit einer Schweizer Zeitung geführt wurde: hier. Ob seine Exzellenz dieses Interview wohl kennt? Wie stehen Misereor und missio zu diesen Aussagen? Sind auch sie mit den "NGO"s gemeint?