Mittwoch, 29. April 2009

April 1981

Nachtwache, Intensivzimmer. Alles ruhig, nur ein Patient. Die Infusion tropft gleichmä­ßig, alle zwei Sekunden ein Tropfen, der Heizkörper gluckert leise. Ge­dämpftes Licht. Die Zeit tropft zäh, wie Honig. Alle 15 Minuten Puls ablesen, Blutdruck messen, Fie­berthermometer ablesen, Ausscheidungen kontrollieren. Roter Stift, blauer Stift, Bleistift, alles in die Kurve eintragen, schön sauber mit dem Lineal, sonst Stress mit der Stations­schwester. Alles Routine. Und wie­der Langeweile. Lesen verboten, man ist ja schließlich für den Patienten da, frisch operiert, nicht dass es Komplikationen gibt. Auf dem Gang geht eine Türe, irgend jemand auf Station geht zur Toilette. Ansonsten: alles ruhig. Langeweile. Die Zeit kriecht. Zäh. Sein Herz­schlag ist normal, gleichmäßig zieht der Lichtpunkt auf dem EKG-Oszilloskop seine Bahn, rauf und runter, Systole, Diastole. Müde. Schon die dritte Nachtwache. Und erst eins. Noch fünf Stunden bis zum Schicht­wechsel. Die Zeit steht fast still. Es ist warm im Intensiv­zimmer. So warm, dass man ohne Bettdecke einschlafen könnte. Wieder messen, Puls, Blutdruck, Temperatur, Aus­scheidungen, Messglas entleeren, Hände wa­schen, Kur­veneintrag. Da bleibt mein Blick auf einer Zahl hängen. Sein Geburtsdatum: Das ist ja meins! Doch nicht ganz, genau zehn Jahre älter als ich ist er, 29. Neugierig blättere ich weiter. Motorradunfall, Milzriss, Niere ver­letzt. Milz entfernt, Niere teilrestituiert. Ich lege die Kurve wieder weg und starre an die Decke. Nichts zu tun.

Die Gedanken wandern. Wo werde ich wohl in zehn Jahren sein, mit 29? Auch hier? – ein weißes OP-Pflaster über den ganzen Bauch, Drainageschläu­che mit­tendrin, in die das Wundsekret tröpfelt. Irrsinnige Schmerzen, wenn die Nar­kose nach­lässt. Lachen tut weh, Reden auch. An Aufstehn gar nicht zu denken. Erst am zweiten Tag, eine Schwester links, eine Schwester rechts, die meisten lassen sich gleich wieder wimmernd auf die Bettkante fallen. Hoffentlich nicht. Ich schrecke hoch. Ein Ge­räusch? – Nein, ein Ge­räusch zu wenig: es tropft nicht mehr. Neue Infusionsflasche an­hängen, Eintrag in die Kurve, Blick auf die Uhr, Puls, Blutdruck, Temperatur, Ausscheidun­gen. Kleine Flöckchen von geron­nenem Blut schwimmen im Urin. Messglas ablesen, Ven­til öffnen, die Flöckchen tropfen mit in den Beutel. Kurvenblätter, roter Stift, blauer Stift, Bleistift. Langeweile. Ich läute. Margret kommt, sie hat heute Nacht Dienst auf Station. „Hallo!“ flüstere ich. „Könntest du mich mal kurz ablösen, ich brauch dringend einen Kaffee und müsste auch mal wohin.“ „Na klar. Hinten ist alles ruhig.“ In der Stationsküche steht der Kaffeepott, ich gieße mir einen Becher ein. Zwanzig vor zwei. In fünf Minuten wieder ablesen. Doch, es tut gut, sich nach dem langen Sitzen wieder mal ein paar Schritte zu bewegen. Und hoffentlich hilft der Kaffee gegen die Müdigkeit. Der Becher ist leer, ich gehe wieder den Flur hinunter zum Intensivzimmer, Margret ablösen. Die hat es gut, wenn nicht gerade einer läutet, kann sie lesen oder fernsehen, allerdings läuft um die Zeit sowieso nichts vernünftiges mehr. Margret geht wieder auf Station und ins Schwestern­zimmer. Ich setzte mich wieder auf meinen Stuhl, lese ab, wenn es Zeit ist, trage ein und gähne. Plötzlich stöhnt er. Ich schaue hin: Seine Augen sind geschlossen. Wahrscheinlich lässt die Wir­kung der Schmerz­mittel nach. Dann ist er wieder ruhig, die Infusion tropft vor sich hin, die Heizung gurgelt leise. 15 Minuten später: Puls, Blutdruck, Temperatur ... das Thermo­meter ist weggerutscht, ich suche in den La­ken. Da schlägt er die Augen auf, starrt mich an, stöhnt. Ruckartig greift er nach mei­ner tas­tenden Hand: „Was tust du da?“ „Sie sind im Krankenhaus. Sie hatten einen Unfall.“ sage ich, aber er hört mich nicht, schaut durch mich hindurch. „Ich muss weg.“ sagt er und versucht sich aufzurichten. Mit einem Schmerzenslaut fällt er zu­rück und reißt sich dabei die Infusionsnadel heraus. Die Elektrolytlösung tropft auf den Boden, Blut auf die Bettdecke. Er tastet in Richtung seines Bauches, erwischt eines der EKG-Ka­bel und zieht daran. „Was ist los mit mir?“ schreit er an mir vorbei. Panisch drücke ich den Klingelknopf, ,Hilfe, Margret, komm schnell´ denke ich und versuche, seine Hand festzuhal­ten. Das EKG pfeift durchdringend, das Ka­bel ist ab. Ich schalte mit zitternder Hand das Gerät aus. ,Nur nicht die Drainageschläu­che, sonst muss er noch mal unters Skalpell.´ denke ich. Er versucht wieder, aufzu­stehen und schreit dabei vor Schmerzen. Ich versuche, ihn zu beruhigen, aber er nimmt mich immer noch nicht wahr.

Gott sei Dank, Margret ist da. Sie erfasst die Situation sofort, greift nach dem Telefon und ruft den diensthabenden Arzt. Dann helfe ich ihr, den wimmernden und stöhnenden Mann wieder richtig hinzulegen. Sie hält seine Hände und redet beruhigend mit ihm, wie mit einem kleinen Kind. Schweißperlen stehen auf seiner Stirn. Meine Panik legt sich, ich fange wieder an zu funktionieren: ein Pflaster für die blutende Hand; Infusion zudrehen, Nadel in den Infekti­onsmüll, mit Zellstoff den Fußboden aufwischen, Fieber­thermome­ter und Ausscheidungen able­sen und eintragen, neue Bettdecke holen, die alte ab­ziehen und in die Desinfektion. Mar­gret spricht weiter auf mit ihm. Sie tupft seine Stirne tro­cken. Als er wieder zur Ruhe ge­kommen ist, lässt sie sich ein neues Infusionsbesteck geben und legt einen neuen Zugang, diesmal an der anderen Hand. Ich schließe die Infusion und das EKG wieder an, schalte es wieder ein.

Endlich kommt der Arzt. Er ist ungekämmt, wirkt übernächtigt. Margret schildert kurz, was vor­gefallen ist. Der Arzt füllt einen Zettel aus, sagt: „Giftschrank oben rechts“ und drückt ihn mir in die Hand. Mar­gret gibt mir den Schlüssel, ich gehe ins Stationszimmer, mühsam entziffere ich ...morphin und finde die entsprechende Ampulle. Morphin – Opiumderivat – Morpheus – Gott des Schlafs – schießen mir die Gedanken durch den Kopf. Ich hole ein Injektions­besteck, ziehe die Ampulle auf. „Worauf warten Sie noch?“ fährt mich der Arzt an. „Darf nicht, bin nicht exami­niert“ stottere ich. Ruhig nimmt Margret mir die Spritze aus der Hand, „bittesehr“, reicht sie dem Arzt, pumpt die Manschette vom Blutdruck­messgerät auf. Der Arzt wirft Margret und mir einen ärgerlichen Blick zu, sagt aber nichts und setzt die Spritze. Mar­gret macht den Eintrag in die Kurve, der Arzt geht und knurrt Margret noch an: „Sta­tions­zimmer“. „War o. k.. Hast dich rich­tig verhalten“ sagt Mar­gret noch und zieht die Tür hinter sich zu. Nun bin ich mit dem Patienten wieder allein im Intensivzimmer. Er atmet schwer, hat die Augen nochgeschlossen. Und wieder: Puls, Blutdruck, Fieber messen, Ausschei­dun­gen able­sen, Messbecher entleeren. Der Beutel ist voll, Ventil schlie­ßen, Beutel und Inhalt in Infektionsmüll bzw. Toilette entsorgen, neuen Beutel anschließen und Hände wa­schen; Messwerte eintragen. Er rührt sich nicht. Draußen höre ich die ersten Vögel, es ist noch dunkel. Der Lichtpunkt am EKG zieht nach wie vor seine Bahn, Systole, Dia­stole, Systole... . Ich döse mit halb geschlossenen Augen vor mich hin.

Da schaut er mich an. Ohne irgend ein Anzeichen von Unruhe hat er seine Augen geöff­net. Die Pupillen sind riesengroß, aufgrund der Dunkelheit und der Me­dikamente. „Schwester, können Sie beten?“ „Ja.“ antworte ich. „Dann tun Sie es. Bitte.“ „Vater unser“ fange ich an. Meine Stimme kommt mir fremd vor. Die vertrauten Worte bleiben im Hals hängen. Mühsam spreche ich weiter. Warum fällt es mir so schwer? Er schaut mich ganz ruhig an. ".. dein Reich komme ..." gleich habe ich es geschafft „...sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist – ". Das EKG fängt an zu pfei­fen. Was ist los? Kein Signal, der Pulszähler auf Null. Ich taste sei­nen Puls am Hand­ge­lenk. Nichts. Ich drücke die Klingel, lasse das Kopfende herunter. Zum Glück ein Intensivbett – sonst müsste ich ihn noch von der Matratze holen für die HLW. Herz­massage, wie war das noch? Vier Fingerbreit über dem unteren Brustbeinende? Ich weiß nichts. Ich knie auf der Bettkante und fange an. Zuerst beatmen. Wie oft? Zwei mal beatmen. Dann die Herzmas­sage, 15 Mal – oder doch 30? Puls? Nichts – das rote Lichtchen bleibt aus. Beatmen. Herzmassage. Margret kommt herein „Gut, mach weiter so“ und greift zum Telefon. „Intensivzimmer Urologie; Herzstillstand“ sagt sie, mehr nicht. Herzmassage, Beatmen, Herzmassage. Margret löst mich ab. „Not­fallkoffer“ sagt sie zwischen zwei Herzmas­sagen. Ich hole ihn aus dem Schrank und öffne ihn auf dem leeren Nachbarbett. Dieses Mal ist der Arzt wesentlich schneller da. Er klemmt die Elektroden vom EKG ab und tastet den Puls. Defibrillator, Elektroschock. Nichts. Beatmen. Noch mal Elektroschock. Wieder nichts. „Der packt es nicht mehr. Aus. Vorbei. Exitus“ sagt der Arzt und schaut auf die Uhr; Todeszeitpunkt 4.35 Uhr trägt er in die Kurve ein. Genau zehn Jahre älter als ich. Er wird nicht mehr älter. Er sieht friedlich aus. Margret schließt seine Augen und zieht das Laken hoch. „Die Frühschicht soll die Angehö­rigen benachrichtigen und ihn in die Patho­logie schaffen.“ sagt der Arzt „Ich mache den Totenschein fertig.“ und geht.

Exitus – das müsste doch eigentlich hinausgegangen heißen – denke ich. Aus – Hinaus; Vorbei Hinaus gegan­gen. Wohin? Denn dein ist das Reich. Und die Kraft. Und die Herrlichkeit. In Ewigkeit. Amen. Ob er gewusst hat, dass es zu Ende geht? Er hat es vielleicht gespürt. „Dein erster Toter?“ fragt Mar­gret leise. Ich nicke. Sprechen kann ich nicht. „Willst du noch bei ihm bleiben?“ Wieder nicke ich und eine Träne tropft auf den Kittel. „Ich bin dann im Schwestern­zimmer“ sagt sie und lässt die Türe einen Spalt breit offen.

Vor einem anderen Krankenhaus

Sonntag, 26. April 2009

Woche für das Leben

Die Woche für das Leben steht in den Jahren 2008-2010 unter der Dreijahresüberschrift „Gesund oder krank – von Gott geliebt“. Während im ersten Jahr unter dem Titel „Gesundheit - höchstes Gut“ der vorherrschende Gesundheitsbegriff kritisch hinterfragt wurde, soll im zweiten Jahr an die unabdingbare Verpflichtung christlicher Ethik zur Solidarität mit kranken und behinderten, mit sterbenden und verzweifelten Menschen hingewiesen werden. Auch unter den Bedingungen einer hoch spezialisierten und ausdifferenzierten Gesellschaft, die in der Lage ist, die meisten medizinischen und sozialen Herausforderungen zu meistern, ist diese Erinnerung nicht überflüssig. (Quelle)

Solidarität mit kranken und behinderten, mit sterbenden und verzweifelten Menschen
Damit steht das Wochenprogramm.
Anrufen - zuhören - aushalten.

Samstag, 25. April 2009

Erstkommunion

Morgen, Sonntag, ist in unserer Gemeinde Erstkommunion. Ich bete für die Kinder, Eltern und Paten. Ich bete, dass sie das Sakrament würdig feiern, sich der Heiligkeit des Sakramentes bewusst werden. Manche gehen "wegen der Geschenke" oder "weil die Oma sonst sauer ist". Aber ich vertraue auf die Kraft des Sakramentes - dass der eine oder andere sich (wider) intensiver mit Kirche und Glauben befasst.

Betet mit!

Freitag, 24. April 2009

Und wieder "Der Weg"

  1. Wären doch dein Verhalten und deine Worte so, daß jeder, der dich sieht oder mit dir spricht, unwillkürlich dächte: Der da beschäftigt sich mit dem Leben Jesu.

  2. Würdiges Auftreten. - Gewöhne dir deine Affektiertheit und dein kindisches Getue ab. - Deine Haltung muß den Frieden und die Ordnung deines Geistes widerspiegeln.

Ein hartes Stück Arbeit, eine Lebensaufgabe? Allerdings. Von Frieden keine Spur (Himmel, hilf!), und statt "Ordnung meines Geistes" nur Sauerkraut im Hirn. Ein grauslicher Wirrwar von Gedanken und Gefühlen. Wie sortiert man Sauerkraut? Streifchen für Streifchen, sonst zerreißt's.

Wieso fällt mir jetzt Catull ein?

Odi et amo.
Quare id faciam fortasse requiris
Nescio sed fieri sentio et excrucior.

Ich hasse und ich liebe.
Warum ich das tue, fragst du vielleicht?
Ich weiß nicht.
aber ich spüre es geschehen und ich quäle mich.

excrucior - das steckt "crux" drin. Kreuz. Folter. Schmerzen.
Aus dem Hass "ans Kreuz mit ihm" "kreuzige ihn" wird Liebe "noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein". Aus Karfreitag wird Ostern. Und der am Kreuz hält's aus; mein Chaos mit. Und jetzt nehme ich das Sauerkraut in Angriff.

Dann komme ich bestimmt vielleicht auch vom Sterben zum Leben. beschäftigt sich mit dem Leben Jesu - Das ist das Ziel und der Weg.

Sonntag, 19. April 2009

Wahrhaftig, er lebt



Heute ist das Orthodoxe Osterfest. Allen Schwestern und Brüdern im Glauben von ganzem Herzen frohe Ostern!


Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

Griechisch - Χριστός Ανέστη! Αληθώς Ανέστη!

Rumänisch - Hristos a înviat! Adevărat a înviat!

Kirchenslavisch - Christos Voskrese! Voistinu Voskrese!

Russisch - Христос Воскресе! Воистину Воскресе!

Slovakisch - Kristus vstal zmŕtvych! Skutočne vstal!

Syrisch - Meshiha qam! Bashrira qam!

Tschechisch - Kristus Vstal A Mrtvych! Opravdi Vstoupil!

Niederländisch - Christus is opgestaan! Hij is waarlijk opgestaan!

Dänisch - Kristus er opstanden! Sandelig Han er Opstanden!

Isländisch - Kristur er upprisinn! Hann er vissulega upprisinn!

Norwegisch - Kristus er oppstanden! Han er sannelig oppstanden!

Schwedisch - Kristus är uppstånden! Ja, Han är verkligen uppstånden!

Latein - Christus resurrexit! Resurrexit vere!

Italienisch - Cristo è risorto! È veramente risorto!

Französisch - Le Christ est ressuscité! Vraiment Il est ressuscité!

Katalanisch - Crist ha ressuscitat! Veritablement ha ressuscitat!

Spanisch - Cristo ha resucitado! Verdaderamente, ha resucitado!

Portugiesisch - Cristo ressuscitou! Verdadeiramente ressuscitou!

Polnisch - Chrystus Zmartwychwstał! Zaprawdę Zmartwychwstał!

Old Irish - Asréracht Críst! Asréracht Hé-som co dearb!

Irish - Tá Críost éirithe! Go deimhin, tá sé éirithe!

Breton - Dassoret eo Krist! E wirionez dassoret eo!

Welsh - Atgyfododd Crist! Yn wir atgyfododd!

Albanisch - Krishti u ngjall! Vërtet u ngjall!

Armenisch - Քրիստոս յարեաւ ի մեռելոց՜ Օրհնեալ է յայտնութիւնն Քրիստոսի՜

Türkisch - Hristós diril-Dí! Hakíkatén diril-Dí!

Filipino (Tagalog) - Si Cristo ay nabuhay! Siya nga ay nabuhay!

Hawaiianisch - Ua ala hou ´o kristo! Ua ala ´i ´o no ´oia!

Baskisch - Cristo Berbistua! Benatan Berbistua!

Aleut - Kristus aq ungwektaq! Pichinuq ungwektaq!

Japanisch - ハリストス復活!実に復活

Koreanisch - Kristo Gesso! Buhar ha sho Nay!

Navajo - Christ daaztsáádéé' náádiidzáá! T'áá aaníí, daaztsáádéé' náádiidzáá!

Swahili - Kristo Amefufukka! Kweli Amefufukka!

Arabisch - Al-Masih-Qam! Hakkan Qam!

Maltesisch - Kristu qam! Huwa qam tassew!

Hebräisch (modern) - Ha Masheeha houh kam! A ken kam!

Mandarin - 基督復活了 他確實復活了

Finnisch - Kristus nousi kuolleista! Totisesti nousi!

Ungarisch - Krisztus feltámadt! Valóban feltámadt!

Freitag, 17. April 2009

Der Weg

Ausreden. - Nie werden sie dir fehlen, wenn du deinen Pflichten ausweichen willst. Welche Fülle wohl begründeter Sinnlosigkeiten!

Verschwende deine Zeit nicht damit, sie lange abzuwägen. Wische sie beiseite und tu deine Pflicht.

Die Worte eines Heiligen. Schnell gelesen. Aber wie schwer ist es, danach zu handeln. Schluss mit rumsurfen; herumhängen im Internet - an die Arbeit!

Mittwoch, 15. April 2009

Getrübte Osterfreude

Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden. Und das Mädchen sagt, es glaubt nicht an Gott. Sie glaubt nicht, dass "da oben" einer sitzt. Und über den Sinn des Lebens hat sie noch nicht nachgedacht. Und woher kommt die Welt, wenn es keinen Schöpfer gibt? Ein schlichtes "Weiß ich doch nicht" scheint für's Erste zu genügen.

Sie will offensichtlich nicht darüber diskutieren - nicht mit mir. Was kann ich für sie tun? Ihr zeigen, dass ich sie liebe. Und für sie beten. Mehr geht nicht. Und manchmal geht nicht einmal das.

Dienstag, 7. April 2009

Crux Crucis

Mit dem Kreuz überkreuz
es schmerzt, das Kreuz
Kreuzschmerzen
Leiden am Kreuz
das Kreuz trägt
den, der daran hängt
Anhänglichkeit

Und Du kannst das Kreuz
nicht aus deinem Leben verbannen.
Kreuzlos heißt rückgratlos
Kriechen im Staub
wirbellos wie ein Wurm
das Kreuz stützt
den, der eines hat
Zuverlässigkeit


Und Du kannst das Kreuz
nicht aus deinem Tod verbannen.
in der Erde über Dir ein Kreuz
auf deinem Sarg ein Kreuz
Daumen überkreuz
gefaltete Hände
Am Ende

Vom Kreuz
hast Du nichts wissen wollen.
Kein Glaube, keine Kirche, kein Kreuz.
NICHTS
Körperspende
die Reste verbrannt
Gedenken aus dem Gedächtnis verbannt ...

Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz:
Foltergerät und innere Stütze.
Wem?

Freitag, 3. April 2009

Einkehrstunden

Der Kreuzweg. Die immer wiederkehrende Handlung vom Leiden und Sterben des Herrn. Der Weg, der IHM vorgezeichnet war. Er wusste, was auf ihn zukommt, und er ist diesen Weg dennoch gegangen. Aus Liebe.
Lieben, so dass es weh tut, schmerzt. Mir allein fehlt die Kraft dazu. Aber ich bin nicht allein.
Ιχθύς. (Ιησούς Χριστός Θεού Υιός Σωτήρ). Jesus Christus, Gottessohn, Erlöser.

FÜSSCHEN-KAMPAGNE: MARSCH FÜR DAS LEBEN FÜSSCHEN 10 WOCHEN NACH DER EMPFÄNGNIS