Montag, 30. November 2009

Advent - Fastenzeit



Elsa fragt, wie wir denn die Adventszeit begehen. Nachdem bei mir (mal wieder) einen Infekt im Verdauungstrakt eingefangen habe, werde ich mich wohl (mal wieder) komplett zuckerfrei ernähren müssen - keine Süssigkeiten, kein Obst, und - was mir am schwersten fällt - keine Haselnussmarmelade.


Ansonsten hab' ich mir vorgenommen, etwas weniger Zeit ins Internet zu investieren und dafür mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen und meinen beruflichen Pflichten noch sorgfältiger nachzukommen (nur für den Fall, dass mein Chef hier mitliest ;) ).

Außerdem plane ich, mich intensiver mit meinem "Fernkurs Theologie" zu befassen. 15 Monate können verflixt schnell vorbei sein. Und ich möchte die Prüfung unbedingt ablegen (und bestehen - egal wie). Das würde mir ganz neue Möglichkeiten eröffnen ... Macht Euch bitte darauf gefasst, dass ich zu dem einen oder anderen Thema durchaus die eine oder andere dumme Frage habe! Den Fernkurs werd' ich also in nächster Zeit hier öfters mal thematisieren (schon klar, das ist nur ein Vorwand, doch wieder bei den Blogs und Foren abzuhägen - pfui!).

Und wenn ich es dann noch schaffe, dienstags die Morgenandacht und freitags die Rorate-Messe mitzunehmen - dann wäre ich geradezu phänomenal gut. Aber wie sagte meine niederrheinische Großmutter immer? "Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert!" Die Zielvorstellung sollte wahrhaftig eine andere sein. Aber jetzt geht's erst mal ins Bett. Denn gleich am ersten Arbeitstag im Advent unausgeschlafen zu erscheinen, wäre nicht gerade der beste Start, zumal mein Beichtvater mir dringend geraten hat ... nein, das behalte ich dann doch für mich. Aber Beichten liegt echt mal wieder an. Terminkalender: Vorweihnachtliches Großreinemachen ... da gehört Beichte einfach mit dazu.

Gute Nacht!

Sonntag, 29. November 2009

Mehr Mut zum Kind

(geklaut bei Alipius)
Vielen Dank an David, der auf seinem Blog auf die Seite 1000plus hingewiesen hat. Das Projekt möchte, wie der Name schon sagt, mindestens 1000 Frauen im Schwangerschaftskonflikt dabei behilflich sein, sich für ihr Kind zu entscheiden.

Die Hilfsangebote sind vielfältig: Neben der Beratungsarbeit gibt es auch das sogenannte Frauenförderprogramm, welches in Fällen finanzieller Not und Familienkonflikten hilfreich zur Seite stehen will. Dies geschieht auf unterschiedlichste Art: Durch eine gespendete Babyerstausstattung, durch zinslose Darlehen, aber auch durch Vermitteln einer Tagesmutter, sowie Ehe- und Lebensberatung.

Laut 1000plus sind im Durchschnitt 5000 € nötig, um einer Mutter zu helfen und ein Baby zu retten. Spenden werden also nicht nur gerne angenommen, sondern dringend benötigt.

Freitag, 27. November 2009

Was Jesus nicht sagte:


(Un-)passend dazu das Sonntagsevangelium:
Evangelium nach Lukas 21,25-28.34-36.

Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres.
Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.
Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen.
Wenn (all) das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe. Nehmt euch in acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht, (so) wie (man in) eine Falle (gerät); denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen. Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt.

Sonntag, 22. November 2009

Weihwasser

"Laurentius Rhenanius" beschwert sich über "leere Tröge". Gemeint sind die Weihwasserbecken, die in schweinegrippaler Phobie geleert wurden.

Bei uns allerdings sind die Weihwasserbecken mehr oder weniger wohlgefüllt. Wohl deswegen, weil unser Dekan neulich vom Ambo herab verkündete: "Naja, trinken sollen's 's halt net. Aber zum Seechne dürfen Se's immer noch nemme!"

Danke, Herr Pfarrer!

Aufräumen ...

... muss ich meine Liste der verlinkten Blogs. "ultra-montes" verabschiedet sich gerade und will morgen seinen Blog löschen - was ich außerordentlich schade finde. Wieder andere haben seit Jahren nichts mehr in ihrem Blog geschrieben. Diese hatte ich zunächst "der Vollständigkeit halber" mit verlinkt (oder auch aus langjähriger Verbundenheit), aber mittlerweile finde ich die Liste so unübersichtlich, dass ich sie doch ein wenig einkürzen möchte.

Verschwinden werden also:
ultra-montes
omDg
Veni, Domine Iesu!
Retos Tagebuch
Lumen de Lumine
Tagtäglich
Speculum

Bei den anderen habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es wieder einmal etwas zu Lesen gibt ...

Sonntag, 15. November 2009

Was Jesus nicht sagte:




(Un-)passend dazu das Sonntagsevangelium:
Evangelium nach Markus 13,24-32.

Aber in jenen Tagen, nach der großen Not, wird sich die Sonne verfinstern, und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.
Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen. Und er wird die Engel aussenden und die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.
Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, wißt ihr, daß der Sommer nahe ist. Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr (all) das geschehen seht, daß das Ende vor der Tür steht.
Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.

Samstag, 14. November 2009

Rebecca Walker

Rebecca Walker ist die Tochter der Feministin und Autorin Alice Walker, die das Buch "Die Farbe Lila" verfasst hat. Alice Walker ist als Bürgerrechtlerin aktiv, insbesondere vertritt sie die Rechte von Frauen.

Nur eine Frau ist dabei zu kurz gekommen: Ihre eigene Tochter. Das beschreibt Rebecca Walker hier.
Sehr interessanter Artikel, das!

Donnerstag, 12. November 2009

Ökumene

NIcht nur ich tu' mir mit der neuen EKD-Vorsitzenden schwer; anderen geht es genauso. Und als ich heute kurz nach 7 im Bayernradio diese Nachricht hörte, hab' ich erst mal breit gegrinst. Irgendwer musste es ihr schließlich mal sagen - und es ist nicht die schlechteste Adresse ...

Was "es" sagen?

2 Und es traten Pharisäer zu und fragten ihn, um ihn zu versuchen: Ist es einem Mann erlaubt, Frau zu entlassen?
3 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Was hat euch Mose geboten?
4 Sie aber sagten: Mose hat gestattet, einen Scheidebrief zu schreiben und zu entlassen. 5 Jesus aber sprach zu ihnen: Wegen eurer Herzenshäre hat er euch dieses Gebot geschrieben; 6 von Anfang der Schöpfung an aber hat er sie Mann und Frau geschaffen. 7 »Darum wird ein Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen, 8 und die zwei werden ein Fleisch sein«; daher sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. 9 Was nun Gott zusammengefügt hat, soll Mensch nicht scheiden.

21 Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi, 22 die Frauen den eigenen Männern als dem Herrn! 23 Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist, er als der Retter des Leibes. 24 Wie aber die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen den Männern in allem. 25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, 26 um sie zu heiligen, sie reinigend durch das Wasserbad im Wort, 27 damit er die Gemeinde sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei. 28 So sind auch die Männer schuldig, ihre Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. 29 Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, wie auch der Christus die Gemeinde. 30 Denn wir sind Glieder seines Leibes. 31 "Deswegen wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein." 32 Dieses Geheimnis ist groß, ich aber deute es auf Christus und die Gemeinde. 33 Jedenfalls auch ihr - jeder von euch liebe seine Frau so wie sich selbst; die Frau aber, dass sie Ehrfurcht vor dem Mann habe!

Samstag, 7. November 2009

Was Jesus nicht sagte:


(Un-)passend dazu das Sonntagsevangelium:
Evangelium nach Markus 12,38-44.
Er lehrte sie und sagte: Nehmt euch in acht vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Straßen und Plätzen grüßt,
und sie wollen in der Synagoge die vordersten Sitze und bei jedem Festmahl die Ehrenplätze haben. Sie bringen die Witwen um ihre Häuser und verrichten in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete. Aber um so härter wird das Urteil sein, das sie erwartet.
Als Jesus einmal dem Opferkasten gegenüber saß, sah er zu, wie die Leute Geld in den Kasten warfen. Viele Reiche kamen und gaben viel. Da kam auch eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen hinein.
Er rief seine Jünger zu sich und sagte: Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle andern. Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluß hergegeben; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat alles gegeben, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt.

Donnerstag, 5. November 2009

Bernhard Lichtenberg

war ein Thema der gestrigen Predigt zum heutigen Priesterdonnerstag bzw. dem Gebet um geistliche Berufe. Gestorben am 5. November 1943 als Bekenner und Märtyrer. Seine Biographie kann man z. B. hier (wikipedia) oder hier (BBKL) nachlesen; aucßerdem auch hier bei "Braut des Lammes" - danke dafür!

Dieser Heilige hat seinen Glauben gelebt, hat sich offen dazu bekannt, obwohl er wusste, dass das radikale Eintreten für das Leben ihn sein eigenes Leben kosten könnte.

All dies wußte ich nicht, als ich im Januar auf einer Dienstreise einen kurzen Zwischenstopp in der Berliner Hedwigskathedrale einlegte. Nach einem Besuch beim Allerheiligsten (merkwürdigerweise im Untergeschoss der Kirche) schaute ich mir - jetzt wieder ganz Tourist - auch noch die Seitenkapellen an. Eine davon, als "Schatzkammer" zweckentfremdet, war recht gut beleuchtet, alles andere lag eher im Dunkeln. Ein Raum schien bis auf eine brennende Kerze völlig leer. Nur mit Mühe erkannte ich eine Grabplatte, die in den Fußboden eingelassen war. Und plötzlich wusste ich "Hier liegt ein Heiliger!" Dieser Gedanke hat mich regelrecht überfallen. Als der Priester nun gestern über die Heiligen sprach, dass sie uns vorangegangen sind und wir uns bemühen sollen, sie als Vorbild zu nehmen und ihnen zu folgen, er außerdem auch noch mit einigen Sätzen auf den seligen Bernhard Lichtenberg (unter anderen, Angela, Theresa von Kalkutta ... Maria) einging, habe ich das als persönliche/n Aufforderung/Auftrag genommen, mich speziell mit diesem Heiligen näher zu beschäftigen.

Ich bin sehr gespannt, wohin das Ganze mich führt ...

Montag, 2. November 2009

Was Jesus sagte:

Dieses Mal allein das Sonntagsevangelium:
Evangelium nach Matthäus 5,1-12.
Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie.
Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.

FÜSSCHEN-KAMPAGNE: MARSCH FÜR DAS LEBEN FÜSSCHEN 10 WOCHEN NACH DER EMPFÄNGNIS