vor 16 Stunden
Sonntag, 20. Dezember 2009
Montag, 7. Dezember 2009
wunderschön ...
fand ich den "Adventsweg" in St. Markus im Süden von Essen, der sich zur Zeit rechts vom Altarraum (im Seitenschiff) befindet. Josef und Maria (offensichtlich schwanger) wandern auf einem schmalen Kiesweg auf einen Brunnen zu, um den sich ein paar Schafe versammelt haben.
Die Kirche war gut besucht - aber es waren kaum Kinder in der Messe, außer unseren. Schade. Mag sein, dass die alle in der Messe davor waren, die auch im Netz als "Kindermesse" ausgeschildert ist. Weihwasser gibt's dort auch - trotz Schweinegrippe.
Die Kirche war gut besucht - aber es waren kaum Kinder in der Messe, außer unseren. Schade. Mag sein, dass die alle in der Messe davor waren, die auch im Netz als "Kindermesse" ausgeschildert ist. Weihwasser gibt's dort auch - trotz Schweinegrippe.
Sonntag, 6. Dezember 2009
Freund der Kinder: St. Nikolaus
Der Heilige des heutigen Tages ist der Heilige Nikolaus, Bischof von Myra. Das ist ein Ort in Kleinasien; im Westen der heutigen Türkei. Nikolaus war ein großer Kinderfreund, über sein Leben gibt es viele Legenden; einige kann man z. B. hier nachlesen, oder auch beim Heiligenlexikon. Weil er zu Lebzeiten die Kinder beschenkte, entstanddie Sitte, die Kinder in den Familien am Nikolaustag zu beschenken. Die Orthodoxe Kirche feiert St. Nikolaus schon seit dem 4. Jhdt. als ihren Schutzpatron.
Aber wie kam es jetzt zum Weihnachtsmann? Infolge der Reformation wandten sich viele von der Verehrung der Heiligen ab. Luther wollte die Verehrung von Christus mehr in den Vordergrund stellen. Deshalb führte er den "Heiligen Christ" ein, der an Weihnachten den Kindern die Geschenke bringen sollte - anstelle von St. Nikolaus. In England entwickelte er sich zu "Father Christmas" weiter. Katholischerseits wurde daraus bald das "Christkind", das die Kinder beschenkt. In den calvinistischen Niederlanden kam jedoch - per Schiff, aus dem katholischen Spanien (die das Land beherrschende Nation) weiterhin St. Nikolaus, der im Niederländischen zu "Sinterklaas" verballhornt wurde. Mit den Niederländern gelangte "Sinterklaas" dann nach USA, wo er bald mit "Father Christmas" zu "Santa" wurde, dem Weihnachtsmann.
In manchen Strömungen während der französischen Revolution, im Sozialismus bzw. Kommunismus waren die Kirche und ihre Heiligen unerwünscht. Daher wurde der heilige Wohltäter Nikolaus zum Teil auch gezielt und systematisch durch durch das russische "Väterchen Frost" - ursprünglich ein Winter-Dämon - ersetzt. Einige seiner Attribute - pelzbesetzter Mantel, Rentiere, Schlitten - erhielt dann auch der Weihnachtsmann. Von den kirchlichen Zeichen wie Bischofsstab, Stola, Kreuz oder Mitra blieb dabei nichts übrig. Rentiere und einen Schlitten hat der echte Heilige Nikolaus mit Sicherheit nie besessen.
Da der Weihnachtsmann oft genug dazu gedacht war, die christlichen Feste des Hl. Nikolaus und Weihnachten aus dem allgemeinen Bewusstsein zu verdrängen, habe ich wenig für ihn übrig. Deswegen erkläre ich dieses Blog zur weihnachtsmannfreien Zone!
Aber wie kam es jetzt zum Weihnachtsmann? Infolge der Reformation wandten sich viele von der Verehrung der Heiligen ab. Luther wollte die Verehrung von Christus mehr in den Vordergrund stellen. Deshalb führte er den "Heiligen Christ" ein, der an Weihnachten den Kindern die Geschenke bringen sollte - anstelle von St. Nikolaus. In England entwickelte er sich zu "Father Christmas" weiter. Katholischerseits wurde daraus bald das "Christkind", das die Kinder beschenkt. In den calvinistischen Niederlanden kam jedoch - per Schiff, aus dem katholischen Spanien (die das Land beherrschende Nation) weiterhin St. Nikolaus, der im Niederländischen zu "Sinterklaas" verballhornt wurde. Mit den Niederländern gelangte "Sinterklaas" dann nach USA, wo er bald mit "Father Christmas" zu "Santa" wurde, dem Weihnachtsmann.
In manchen Strömungen während der französischen Revolution, im Sozialismus bzw. Kommunismus waren die Kirche und ihre Heiligen unerwünscht. Daher wurde der heilige Wohltäter Nikolaus zum Teil auch gezielt und systematisch durch durch das russische "Väterchen Frost" - ursprünglich ein Winter-Dämon - ersetzt. Einige seiner Attribute - pelzbesetzter Mantel, Rentiere, Schlitten - erhielt dann auch der Weihnachtsmann. Von den kirchlichen Zeichen wie Bischofsstab, Stola, Kreuz oder Mitra blieb dabei nichts übrig. Rentiere und einen Schlitten hat der echte Heilige Nikolaus mit Sicherheit nie besessen.
Da der Weihnachtsmann oft genug dazu gedacht war, die christlichen Feste des Hl. Nikolaus und Weihnachten aus dem allgemeinen Bewusstsein zu verdrängen, habe ich wenig für ihn übrig. Deswegen erkläre ich dieses Blog zur weihnachtsmannfreien Zone!
Mittwoch, 2. Dezember 2009
liturgisch violett
Für die Adventszeit sieht es hier jetzt ein wenig anders aus - ich experimentiere mit "liturgisch lilla". Ich hab' da allerdings so meine Zweifel. Möglicherweise mache ich kehrt - zu "unliturgisch vanilla". Meinungen?
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