Sonntag, 6. Juni 2010

Fundstück

Über Margot Käßmanns Auftritt im Liebfrauendom kommentiert Alexander Kissler wie ich finde, sehr treffend. Ich zitiere hier mal einen Auszug aus dem Artikel:
Tags darauf missverstand sie deshalb ihr Gastrecht im katholischen Liebfrauendom als Freifahrtsschein für antikatholische Polemik: Die Antibabypille sei ein “Geschenk Gottes” – woraus erhellt: Dieser Gott ist ihr Gott, ist Margot Käßmanns privater Taschengott, ein handlicher Jack in the Box, der das Tun und Reden der heiteren Margot zuverlässig segnet. In der Bibel ist er nicht zu finden. Was wäre biblisch an einem Weltenschöpfer, der die Frauen zum Vorteil männlicher Libido sexuell verfügbar hält, indem er ihnen Hormoncocktails in den Leib wirft, sie einem erhöhten Krankheitsrisiko aussetzt und obendrein die Umwelt durch Giftausscheidung belastet?

Dem ist nur noch hinzuzufügen, dass es eine heftige Untertreibung ist, die "Pille" als "Krankheitsrisiko zu bezeichnen; die "Süddeutsche meinte dazu "Auf die Verhütung folgt der Tod".

Übrigens halte ich "verhüten" oder "Verhütung" in diesem Zusammenhang für einen besonders häßlichen Dysphemismus: Unglücke, Katastrophen, Unfälle, Brände sollte man verhüten - aber doch nicht das schönste Geschenk, das Gott uns machen kann: Neues Leben, ein Kind!

1 Kommentar:

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Was Jesus auch nicht sagte: