Montag, 26. Oktober 2009

1000 Kreuze ...

waren es wohl nicht, die in München auf der Demonstration getragen wurden. Zumindest in der Presse finde ich keine Berichte; lediglich auf den Seiten der "1000-Kreuze-in-dieSpree/Isar"-Randalegruppen wird berichtet. Nach deren Schätzungen und auch hier ist eher von 300 als von 1000 Teilnehmern die Rede.
Die von der Pressestelle des Münchener Bistums behauptete Unterwanderung mit Rechtsradikalen fand nicht statt - dennoch wurde die "Kirchensperre" nicht aufgehoben (mit oder ohne Wissen des Erzbischofs?) - traurig. Sehr traurig.
Unser Bischof hätte da anders entschieden - da bin ich mir sicher, nachdem ich seine Predigten in der Aschaffenburger Stiftskirche (Kongress "Freude am Glauben")= bzw. beim Patrozinium der Nachbargemeinde gehört habe.

Den absoluten Hammer finde ich aber dies hier:
Das Meer der etwa 150 Kreuze bewegte sich gleichmässig über die Brücke. Plötzlich erhob sich ein Kreuz aus der Masse in die Höhe und verschwand in einem anmutigen Bogen in der Isar. Der Querulant wurde von der Polizei abgeführt. Nachdem festgestellt worden war, dass er das Kreuz nicht geraubt, sondern ordnungsgemäss bei der allgemeinen Kreuzausgabe überreicht bekommen hatte, blieb nur der Vorwurf des Verstosses gegen das Abfallgesetz. Das Kreuz ist Abfall? (Quelle)

Warum erstattet da niemand Anzeige nach StGB § 166?

Kommentare:

  1. Weil Gotteslästerung meines Wissens nur noch dann strafbewehrt ist, wenn sie geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

    Vielleicht sollten wir Christenvolk einfach auch mal geschlossen Randale machen ... *grübel*

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  2. Ob "geschlossen Randale machen" mit der Christusnachfolge oder dem "andere Wange hinhalten" vereinbar wäre, sollte man sich allerdings vorher überlegen. Es könnte helfen, bei diesen Überlegungen ein Weilchen vor einem Tabernakel zu knieen ...

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Was Jesus auch nicht sagte: